Studientag am Textilmuseum in Krefeld

Krefeld..  Im Museum Burg Linn wird zurzeit die Sonderausstellung „Krefeld und die Religionsfreiheit. 400 Jahre Toleranz in einer niederrheinischen Stadt“ gezeigt. In verschiedenen Sektionen wird die Geschichte Krefelder Religionsgemeinschaften dargestellt, auch deren Konflikte und das Zusammenleben.

Die Ausstellung ist Teil des Projekts „himmelwärts – religiöses Leben an Rhein und Maas“. An diesem beteiligen sich 50 Museen und Kultureinrichtungen des grenzüberschreitenden Kulturgeschichtlichen Museumsnetzwerks Niederrhein.

Das Deutsche Textilmuseum Krefeld veranstaltet als Punkt des Begleitprogramms zu dieser Ausstellung am Freitag, 24. April, den Studientag „Kleidung als Ausdruck christlicher Religiosität“. Vier Referenten berichten über die verschiedenen Bereiche dieses Themengebiets: Zu den Ursprüngen des Mönchshabits, über die Krefelder Paramentenproduktion, die Verwendung von Textilien im katholischen Gottesdienst und über Kleidung als religiöses Signal.

Die Vorträge sollen zur Auseinandersetzung mit der Bedeutung von Kleidung im Rahmen der eigenen Religionsgemeinschaft anregen und Stoff für eine interessante Diskussion bieten. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei und steht allen Interessierten offen. Anmeldung wird erbeten unter 02151 9469450 oder textilmuseum@krefeld.de.