Rhein gefährlich
11.08.2009 | 18:08 Uhr 2009-08-11T18:08:00+0200Zwei Badeunfälle sorgten für Aufsehen
Nimwegen. Das wird teuer: Ein 19-jähriger Mann aus Nimwegen hat in der vergangenen Woche den Schiffsverkehr auf der Waal zum Erliegen gebracht. Er wollte den Fluss durchschwimmen und erlitt einen Schwächanfall. Rettungskräfte mussten ihn mit einem Boot aus dem Fluss holen. Die Polizei stoppte die Rheinschifffahrt und stellte Strafanzeige. Das Schwimmen in der Fahrrinne ist lebensgefährlich und verboten. Ähnlich leichtsinnig verhielt sich ein 46-jähriger Mann aus Arnheim. Er sprang von der Nelson-Mandela-Brücke in den Rhein – und ertrank.
Die beiden Fälle lösten eine generelle Diskussion über das Schwimmen im Rhein aus. Die Wasserbehörde Rijkswaterstaat wird noch in diesem Herbst eine Aufklärungskampagne an Schulen starten. Sprecherin Vera Guikers: „Denn meistens sind es vor allem junge Leute, die sehr waghalsige Risiken eingehen und nicht nur am Strand plantschen. Nicht selten sind Alkohol und Joints im Spiel.” AG
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