„Pegida“: Polizei riegelt die City ab

Eine „Pegida“-Kundgebung und drei Gegen-Kundgebungen werden am kommenden Montagabend das Geschehen in der Stadtmitte bestimmen: Ab 16 Uhr muss daher mit Verkehrsbeeinträchtigungen und Halteverbotszonen gerechnet werden. Im Zuge der Veranstaltungen wird die Polizei die Zufahrten zur Innenstadt von der Saarstraße, Mainstraße, Am Burgacker, Mercatorstraße, Friedrich-Wilhelm-Straße/Düsseldorfer Straße angepasst an die Lageentwicklung sperren.

„Pegida“ wird um 18 Uhr mit einer Versammlung am Fernbusbahnhof beginnen. Die Fernreisebusse am Hauptbahnhof werden planmäßig abfahren. Der Einstieg wird jedoch zur Mercatorstraße, Nähe Gallenkampstraße, verlegt. Der anschließende „Pegida-Spaziergang“ soll über Mercator-, Wittekind-, Fürsten-, Günther-, Hohe Straße zurück über die Friedrich-Wilhelm-Straße zum Bahnhofsvorplatz führen. Ab 16 Uhr werden von der Stadt entlang der Strecke Halteverbote eingerichtet. Fahrzeuge, die nach 16 Uhr noch dort parken, werden abgeschleppt. Die Polizei richtet für Bürger am Montag, von 8 bis 22 Uhr, ein Servicetelefon ein: 0203/280-1065.

Gegen „Pegida“ wollen drei Organisationen demonstrieren: Der DGB hat eine Kundgebung auf dem Opernplatz von 18 bis 20 Uhr angekündigt. Hier wird ein Blechbläserquartett der Philharmoniker „Pegida“ den Marsch blasen. Die „Initiative gegen Duisburger Zustände“ hat eine Kundgebung von 17.30 bis 21.30 Uhr auf der Düsseldorfer Straße/Friedrich-Wilhelm-Straße angemeldet. Das „Duisburger Netzwerk gegen Rechts“ demonstriert ab 17.30 Uhr vor dem Hauptbahnhof.

Und: Duisburg schaltet das Licht aus - gegen „Pegida“: Neben Theater und Stadtwerketurm wird auch der Landschaftspark Nord seine Kulisse verdunkeln. Ebenso werden Lichter am Rathaus, an der Salvatorkirche, an der „Goldenen Treppe“ des Forum, bei Sparkasse, Arbeitsamt und Jobcenter ausgehen.