Kuchen macht glücklich!

Heike Waldor-Schäfer (auf der Bank 2.v.l., Leiterin NRZ Niederrheinredaktion) und Dr. Ludger Claßen (auf der Bank 3.v.l., Klartext Verlag) überreichten gestern aus dem Erlös des Bauernhofcafé-Führers „Hereinspaziert 2014“ 12.000 Euro an vier Einrichtungen. Darunter auch der St. Barnabas Kindergarten in  Kalkar Niedermörmter.
Heike Waldor-Schäfer (auf der Bank 2.v.l., Leiterin NRZ Niederrheinredaktion) und Dr. Ludger Claßen (auf der Bank 3.v.l., Klartext Verlag) überreichten gestern aus dem Erlös des Bauernhofcafé-Führers „Hereinspaziert 2014“ 12.000 Euro an vier Einrichtungen. Darunter auch der St. Barnabas Kindergarten in Kalkar Niedermörmter.
Foto: Funke Foto Services
Was wir bereits wissen
Drei Kindergärten in Kalkar-Niedermörmter, Rees-Haldern und Dinslaken-Lohberg sowie die Sekundarschule Straelen / Wachtendonk teilen sich knapp 12.000 Euro. Das ist der Verkaufserlös aus unserem Bauernhofcafé-Führer „Hereinspaziert“ 2014.

Am Niederrhein..  Die Sache ist nicht zu klären. Wer hat da lauter gejubelt? Die Mädchen und Jungen im St. Barnabas-Kindergarten in Kalkar-Niedermörmter? Oder vielleicht doch eher die Regebogen-Kinder aus Rees-Haldern? Wobei: Der Nachwuchs in der Awo-Kindertageseinrichtung in Dinslaken-Lohberg war auch nicht ohne – und, unter uns, die Kids der Sekundarschule Straelen/Wachtendonk hätten auch Juchuuuu gerufen, wenn ihnen das in ihrem Alter nicht zu peinlich gewesen wäre... Grund zur Freude jedenfalls gab es gestern.

Und Sie, liebe Leserinnen und Leser, sind da nicht ganz unschuldig! Aus dem Verkaufserlös des Bauernhof- und Landcaféführers „Hereinspaziert 2014“ haben wir mit Ihrer Hilfe, dank der wirklich wunderbaren Unterstützung all der guten Geister in den Cafés und des Engagements des Klartext-Verlages mit seinem Geschäftsführer Dr. Ludger Claßen gestern sage und schreibe knapp 12.000 Euro ausgeschüttet. Großartig!

Drei Kindergärten und eine noch ganz junge Sekundarschule konnten jeweils einen Scheck in Höhe von 2981 Euro entgegennehmen.

Gutes tun und selbst genießen können dabei – seit vielen Jahren passt das prima zusammen! Die Niederrheinredaktion hatte auch für die Ausgabe 2014 des „Hereinspaziert“ einen kleinen Bummel durch die schönsten, gemütlichsten und urigsten Bauernhof- und Landcafés zwischen Duisburg und Donsbrüggen gemacht. Die Cafébetreiber hatten wieder die begehrten Gutscheine zur Verfügung gestellt – heißt: zwei Personen genießen Kaffee und Kuchen – und nur einer muss bezahlen. Pro verkauftem Büchlein wanderten 1,50 Euro in den Topf für den guten Zweck – herauskamen da nun knapp 12.000 Euro.

Irmgard und Gregor Stevens vom Drostenhof in Haldern, Yvonne Opgen-Rhein vom Café Reeserschanz in Kalkar-Niedermörmter, Veronika Rösen von Kuffy´s Gartencafé in Straelen und Sibylle Meerettig vom Lindenhof in Kranenburg-Mehr freuten sich da gestern über die Urkunde, die „Wir am Niederrhein“ und Klartext-Verlag als kleines Dankeschön für all das Engagement überreichten.

Und jetzt heißt es loslegen! Im St. Barnabas-Kindergarten in Niedermörmter hat das die ganze Dorfgemeinschaft in den vergangenen Monaten schon eifrig getan und der 40 Jahre alten Einrichtung ein modernes Outfit verpasst. Ria Slaats und Dorothee Heck wissen, wo man die Außenanlage für kleine Entdecker noch erweitern kann.

Im Regenbogen-Kindergarten in Haldern hat Marion Franken schon einen dicken Wunschkringel im „Bedarfskatalog“ gemacht, jetzt geht das klar mit der „transportablen Bewegungsbaustelle“, inklusive Balancebalken, Hühnerleiter, Sportwürfel.

Hartmut Oppitz vom Förderverein der Sekundarschule Straelen/Wachtendonk und Schulleiter Michael Schwär strahlten gestern um die Wette. Auch für ihre Schule gab es 2981 Euro – da wird sich die Roboter-AG wohl auf ein paar neue Lego-Gefährten freuen dürfen – und im Außenbereich ist auch noch das ein oder andere zu machen. Drei Jahre jung ist die Schule mit zwei Standorten und zurzeit rund 350 Schülerinnen und Schülern. Ja, und in Dinslaken Lohberg freute sich Awo-Kindergarten-Leiterin Sabine Haase: „Großartig. Lieben, lieben Dank.“ Hier wird in Honorarstunden für die Kids investiert – 97 Prozent der Kindergartenkinder haben einen Migrationshintergrund. Jetzt gibt’s endlich die Möglichkeit, u.a. im musischen Bereich etwas anzubieten.