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Grüner wird’s nicht

Grüner wird’s nicht

Am Niederrhein. 

Auch in diesem Jahr wird wieder an Esstischen darüber gestritten werden, ob Grünkohl erst nach dem ersten tiefen Frost richtig lecker schmeckt. Die anderen wollen so lange nicht warten und folgen den ersten Angeboten im Einzelhandel und auf den Bauernmärkten – und greifen zu. Nachfragen regeln das Angebot.

Wie dem auch sei: Bauern und Gastronomen laden vom 21. bis 30. November zur „Grünkohl-Woche im Kreis Kleve“ ein.

Klassiker: mit Mettwurst

Die nunmehr sechste Veranstaltung dieser Art wird von der Wirtschaftsförderung Kreis Kleve im Interesse der Hotels, Gaststätten und Fleischer-Fachbetriebe durchgeführt. Rund 50 von ihnen beteiligen sich an der Aktion, die auch als ein Beitrag zur Profilierung der touristischen Region Niederrhein verstanden werden soll.

Am Freitag, 21. November, ab 12 Uhr wird es im Rahmen der Aktionswoche den ersten Grünkohl geben, der gerade noch auf den heimischen Feldern wächst. Die Eröffnung findet in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Kranenburg statt: vor dem dortigen Rathaus.

„Alle Grünkohl-Fans sind herzlich Willkommen“, so Kreis Wirtschaftsförderer Hans-Josef Kuypers im Vorfeld. Bürgermeister Günter Steins und die Tourismusförderin der Grenzfeste, Anne Verhoeven, werden die Gäste begrüßen, darunter wohl auch Angelika Hoffmann, die Vorsitzende des Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA) im Kreisgebiet.

Das leckere Wintergemüse, das zur Familie der Kreuzblütengewächse gehört, ist altbekannt. Bereits die Römer sollen das Blattgemüse gekannt und geglaubt haben, dass es gegen Schlangenbisse helfe. Heutzutage und hierzulande gilt Grünkohl gerade als hip, als Zutat in grünen Smoothies ist er sehr beliebt. Doch auch klassische Kulinariker werden bei der Grünkohlwoche im Kreis Kleve auf das gewohnte Grünkohl-Gericht mit Koch-Mettwürstchen oder Kasseler nicht zu verzichten brauchen. Auf den Speisekarten der Gastronomen gehört es bei Preisen zwischen acht und zwölf Euro zur Einstiegs-Kategorie. Darüber hinaus werden die Küchenprofis wieder zeigen, wie vielseitig der Grünkohl ist.

Zum Vormerken: Eine Übersicht aller Teilnehmer der Grünkohl-Woche im Kreis Kleve*:

Bedburg-Hau:

Landgasthaus Schwanenhof, Langostinos im Golf-Club Schloss Moyland.

Issum:

Gaststätte Zur Post, Hexen-Schänke.

Goch:

Hotel Siekmann, Landhaus Beckmann, Nierswalder Landhaus.


Geldern:

Haus Deckers, Restaurant Lindenstuben, See-Park Janssen.


Kalkar:

Ratskeller Kalkar.

Kerken:

Restaurant und Café Capannina.


Kevelaer:

Alt Derp – Haus Stassen, Café-Konditorei Nederkorn, Gelder Dyck, Hotel Weißes Kreuz, Landhaus Voeskenshof, Kevelaerer Kaffeehaus, Metzgerei Moeselaegen, Rheinischer Bauernmarkt Winnekendonk, Schiffer Haus Klinkenberg, Zum Einhorn.

Kleve:

Altes Landhaus im Forstgarten Kleve, Imbiss Roer Waggon, Landhaus Waldschlösschen, Metzgerei Quartier und Curry Q, Restaurant Am Schloßtor, The Rilano Hotel Cleve City, Restaurant, Riswicker Bauernmarkt.

Kranenburg:

Cafehaus Niederrhein, Gaststätte Haus Hünnekes.

Rees:

Atlanta Hotel Rheinpark Rees, Balkan Stübchen, Café Holzum – Das Pfannkuchenhaus, Rhein-Cafe und Restaurant Rösen, Strandbad Millinger Meer, „Zum reisenden Mann“.

Rheurdt:

Restaurant-Café Haus Oermterberg.

Straelen:

Fleischerei Borghs, Landgasthaus Zum Paradies, Straelener Hof.

Uedem:

Bauernmarkt Lindchen, Haus Nachtigall-Heuken, Bürgerhaus Uedem.

Weeze:

Gaststätte Dicks-Waldhaus.