Glaube und Aberglaube am Niederrhein

Am Niederrhein..  Zeugnisse des Glaubens und der Frömmigkeit sind seit Jahrhunderten Devotionalien, die die Menschen von Wallfahrten oder Pilgerreisen mitbrachten und denen schützende, heilende oder gar Wunder wirkende Kraft zugeschrieben wurde.

Der Wandel der Glaubensvorstellungen ließ diese heiligen Dinge aus der Alltagskultur herausfallen und zu Sammlerobjekten werden. Das Museum Katharinenhof in Kranenburg (Mühlenstraße 9) etwa zeigt Devotionalien aus dem 18. bis 20. Jahrhundert vom Niederrhein, aus Süddeutschland und den Niederlanden.

Der Kulturraum Niederrhein widmet dem religiösen Leben an Rhein und Maas sogar ein Themenjahr mit zahlreichen Aktionen und Ausstellungen: „himmelwärts“. Mehr als 50 Museen und Kultureinrichtungen des grenzüberschreitenden Projektes beteiligen sich daran. In „himmelwärts“ sind auch die Xantener „frommen Sachen“ (siehe Text oben) eingebettet.

Sonntag, 22. Februar, wird im Rahmen des Themenjahres im Grafschafter Museum im Moerser Schloss (Kastell 9) eine Ausstellung zu Aberglaube und Hexenwahn am Niederrhein eröffnet. Zu sehen bis 13. September,

di - fr: 11 bis 18 Uhr, sa und so und feiertags: 10-18 Uhr. Infos: www.grafschafter-museum.de