Frauen in der SPD packen viele aktuelle Themen an

Kreis Wesel..  Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen der SPD im Kreis Wesel kamen in der Weseler Niederrheinhalle zusammen, um unter anderem ihren Vorstand neu zu wählen. Brigitte Prumbohn aus Rheinberg wurde einstimmig als Vorsitzende bestätigt. Auch Karin Wietheger (Voerde) und Martina Waggeling (Moers) wurden als stellvertretende Vorsitzende wieder gewählt. Schriftführerin bleibt Michaela Löwe aus Moers.

Beisitzerinnen sind Waltraud Holzwarth, Brigitte Siebert und Cläre Ahrens (alle aus Wesel), Maria Fütterer, Ingrid Krajewski und Lydia Reichow (alle Dinslaken), Ulla Ehrmann, Susanne Hein und Brigitte Chimienti (alle Moers), Claudia Wilps (Neukirchen-Vluyn), Margit van Wesel (Rheinberg) und Gisela Marzin (Voerde).

In den vergangenen zwei Jahren beschäftigten sich die Frauen der ASF mit vielen verschiedenen Themen, darunter Ganztagsschule, Inklusion in Schulen oder die ambulante Jugendhilfe „Opstapje“. Ein weiteres Thema war die Erhöhung des Frauenanteils in den kommunalen Parlamenten. Der Erfolg in diesem Punkt war sehr unterschiedlich. Während in Moers die Quote erfüllt war, lag Dinslaken mit einer Ratsfrau bei 20 Mandaten am Ende der Skala. Im Kreistag erhöhte sich der Frauenanteil der SPD von fünf (2009) auf zehn (2014) bei 24 bzw. 25 Fraktionsmitgliedern.

„Frauen mitten im Leben“ lautete der Titel einer Gesprächsrunde. Der Diskussion stellten sich Kristina Grafen, Juso-Mitglied und einzige Ratsfrau in Dinslaken, und die Dinslakener Gleichstellungsbeauftragte Karin Budahn-Diallo, stellvertretend für junge politisch tätige Frauen. Ein Thema lautete „Institution Gleichstellung – Fluch oder Segen für die Gleichstellung der Frauen?“

Sozialwissenschaftlerin Yasemin Kocsur, für den Kinderschutzbund aktiv, und Suado Redzovic, Sozialbetreuerin für Flüchtlinge der Stadt Moers, thematisierten die Aufgaben der Flüchtlingshilfe. Landrat Dr. Ansgar Müller stand zum Politik-Talk zur Verfügung.