Feuerwehr löscht Brand in Fassfirma

Hamminkeln..  Ein brennender Filter in der Fassaufbereitungsfirma Hessling an der Industriestraße in Hamminkeln hat gestern Morgen die beiden Löschzüge aus Hamminkeln und Dingden beschäftigt. Sechs Mitarbeiter des Betriebs wurden wegen des Verdachtes auf Rauchvergiftung in ein Krankenhaus gebracht. Den Schaden schätzen Firmenchef Ulrich Hessling und die Polizei auf rund 30 000 Euro. Laut Brandgutachter der Polizei soll ein heißgelaufener Rotor in der Anlage eine Verpuffung ausgelöst haben.

Glück im Unglück

Gegen 7.40 Uhr war der Alarm bei den Löschzügen aus Hamminkeln und Dingden eingegangen, die mit 45 Mann ausrückten, die betroffene Produktionshalle räumten und den in Brand geratenen Staubfilter in einer Anlage für Fassproduktion mit einem C-Rohr und einem Schaumrohr löschten. Gegen 9 Uhr war der Einsatz laut Feuerwehr beendet.

Es sei Glück im Unglück gewesen, sagte Geschäftsführer Ulrich Hessling gestern im Gespräch mit der Redaktion. Die Mitarbeiter seien nur zur Kontrolle ins Krankenhaus gebracht worden, weil bei ihnen ein erhöhter Kohlenmonoxid-Wert festgestellt worden sei. Die Anlage sei unterdessen „hinüber“, da der brennende Staubfilter, der so groß wie ein Garagentor sei, zu großen Schaden angerichtet habe.