FDP-Kreisvorsitzender findet Streik asozial

Archivfoto: Volker Herold
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Mit scharfen Worten hat der FDP-Vorsitzende im Kreis Wesel, Michael Terwiesche, die aktuellen Warnstreiks im öffentlichen Dienst kritisiert. Verdi schade den Bürgern. Das Vorgehen der Gewerkschaften sei asozial. Er forderte stattdessen weitere Privatisierung öffentlicher Dienstleistungen.

Am Niederrhein.. Mit scharfen Worten hat der FDP-Vorsitzende im Kreis Wesel, Michael Terwiesche die aktuellen Warnstreiks im öffentlichen Dienst kritisiert: „Der Streik im öffentlichen Dienst richtet sich nicht gegen die kommunalen Arbeitgeber. Er trifft die Bürger, die auf einen funktionierenden ÖPNV oder Kindertagesstätten angewiesen sind. Verdi schadet den Bürgern, die die Forderungen von Verdi nicht erfüllen und den Arbeitsausstand nicht abwenden können. Dieses Vorgehen ist schlichtweg asozial“, kritisierte er die Streiktaktik von Verdi.

„Wie soll sich eine Mutter, die ihr Kind in einer Kindertagesstätte unterbringen muss, gegen die Tarifforderungen von Verdi zur Wehr setzen?“, fragte Terwiesche. Deshalb fordert er eine weitere Privatisierung öffentlicher Dienstleistungen. „Private Verkehrsbetriebe beteiligen sich nicht an Streiks. Daher ist es sinnvoll, weitere Dienstleistungen zu privatisieren.“