Einigung in Sicht
27.05.2009 | 19:32 Uhr 2009-05-27T19:32:00+0200
Kreis Kleve. Der Flughafen Niederrhein habe sich mit einem Großteil der Kläger gestern außergerichtlich geeinigt. Das teilte Flughafen-Geschäftsführer Ludger van Bebber sichtlich erleichtert nach monatelangen Verhandlungen mit: „Wir sind froh darüber”.
Kreis Kleve. Der Flughafen Niederrhein habe sich mit einem Großteil der Kläger gestern außergerichtlich geeinigt. Das teilte Flughafen-Geschäftsführer Ludger van Bebber gestern sichtlich erleichtert nach monatelangen Verhandlungen mit: „Wir sind froh darüber”. Es handele sich um Kläger, die im direkten Umfeld des Flughafens wohnen. Und die im April per einstweiliger Verfügung beim Oberverwaltungsgericht zunächst eine Änderung der Flugzeiten erstritten hatten.
Insgesamt sei eine Einigung mit fünf Klägern erzielt worden, betont van Bebber: „Sie ziehen ihre Klagen zurück”. Auf die Frage, ob die außergerichtliche Einigung mit finan-ziellem Entgegenkommen zusammenhänge, betonte van Bebber: „Es geht um Lärmschutz, und der hat immer auch mit Finanzen zu tun”.
Mit der „Aktionsgemeinschaft gegen Fluglärm” werde weiter verhandelt, so van Bebber. Deren Vorsitzende Heike van Straelen zeigte sich davon allerdings überrascht. Geschäftsführer van Bebber und Eigentümer Buurman hätten ihren Ehemann „völlig überraschend” in dessen Kanzlei aufgesucht. Dabei sei über Lärmschutzmaßnahmen sowie Änderung der Flugrouten gesprochen worden. Die Aktionsgemeinschaft werde sich heute in nichtöffentlicher Sitzung damit beschäftigen. „Die Mitglieder entscheiden.”
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