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Ein Zuhause für jung und altEin Zuhause für jung und altEin Zuhause für jung und alt

23.01.2015 | 00:11 Uhr

KEVELAER. Miteinander wohne und leben - das ist das Motto des Mehrgenerationen-Hauses Klostergarten. Junge Paare, Singles, Familien mit Kindern, Senioren - 250 Menschen verschieden Alters leben auf dem Gelände. Das Besondere: Die Menschen wohnen nicht nur nebeneinander, sondern teilen ihr Leben miteinandern. „Wir sind eine Gemeinschaft. Man hilft sich gegenseitig: Pensionierte Einwohner passen mal auf die Kinder von Nachbarn auf oder Jüngere helfen Älteren bei Einkäufen“, sagte Kristopher Kroll, Koordinator des Mehrgenerationen-Hauses.

Die Idee

Dieses Wohnkonzept stößt auch bei unseren Nachbarn auf Interesse. Der Arnheimer Jaap Huurman hat die Initiative Woon-Wel-Zorg-Zaam-Arnhem gegründet und plant auch in seinem Viertel ein Mehrgenerationen-Haus. Gemeinsam mit 31 Interessierten aus Arnheim und Umgebung besuchte er die MehrgenerationenHäuser in Wesel und Kevelaer. „Das Konzept zieht mich an. Ich bin ein Gemeinschaftsmensch. Es ist immer wieder schön zu sehen, wie aus einer losen Ansammlung von Menschen eine Gruppe wird“, sagte der Niederländer. Was generationsübergreifende Wohnprojekte angeht sei Deutschland laut Huurman schon viel weiter als die Niederlande. Ende Februar will er eine Genossenschaft nach deutschem Modell gründen und mit konkreten Schritten für die Planung einer Mehrgenerationenanlage beginnen. Die Einrichtungen in Wesel und Kevelaer sind zur Gründungssitzung eingeladen und sollen auch zukünftig Partner sein. „Es geht mir darum, Erfahrungen auszutauschen und voneinander zu lernen“, sagte Huurman. Deswegen schaut er sich auch Einrichtungen in Malmö, Prag und Kopenhagen an. Ein europäisches Projekt solle es werden.

Der Besuchstag war genau geplant. Um 9 Uhr ging es in Arnheim los. Erste Station war Wesel. Nach einer Führung durch das dortige Haus und einem kleinen Snack, ging es weiter nach Kevelaer.

Kristopher Kroll begrüßte die niederländischen Gäste und führte über das Gelände. Er zeigte die Wohnanlage, das Nachbarschaftshaus, den Garten und die nahegelegene Kirche. Mittelpunkt seiner Führung war das Nachbarschaftshaus. Dort verwies Kroll auf die Freizeitmöglichkeiten und Angebote. „Ich orientiere mich am Bedarf der Leute. Oft entstehen die Angebote ganz von alleine. Eine unserer Bastelgruppen ist beispielsweise durch die Initiative dreier Damen entstanden. Diese äußerten den Wunsch Selbstgemachtes für unserer Sommerfest zu basteln und dort zu verkaufen“, erzählte Kroll. Auf diese Weise seien Spielenachmittage, Bastelgruppen, Handarbeitstreffs, aber auch Sprachkurse für Migranten entstanden. Das ehrenamtliche geführte Nachbarschaftscafé oder der offene Mittagstisch sind zusätzliche Möglichkeiten, um mit den Nachbarn in Kontakt zu treten und sich zwanglos kennenzulernen.

„Mir gefällt das Miteinander“

Vor allem Menschen, denen es gesundheitlich nicht mehr so gut geht oder die nicht mehr körperlich fit sind, sollen in die Nachbarschaftsgemeinschaft integriert werden. „Sie werden regelmäßig besucht oder zum Gottesdienst abgeholt“, so Kroll. Das kommt auch bei den niederländischen Besuchern gut an. „Das ist eine ganz andere Art zu wohnen. Mir gefällt das Miteinander“, sagte Ellen Karis, eine junge Arnheimerin. Zum Abschluss gab es die Möglichkeit Fragen zu stellen. Sabine Schalnas, Mieterbetreuerin der Anlage, gab Antworten und konkrete Tipps. Am Abend stand noch Sightseeing auf dem Programm und dann ging es für die Gruppe auch wieder zurück nach Hause.

Miteinander wohne und leben - das ist das Motto des Mehrgenerationen-Hauses Klostergarten. Junge Paare, Singles, Familien mit Kindern, Senioren - 250 Menschen verschieden Alters leben auf dem Gelände. Das Besondere: Die Menschen wohnen nicht nur nebeneinander, sondern teilen ihr Leben miteinandern. „Wir sind eine Gemeinschaft. Man hilft sich gegenseitig: Pensionierte Einwohner passen mal auf die Kinder von Nachbarn auf oder Jüngere helfen Älteren bei Einkäufen“, sagte Kristopher Kroll, Koordinator des Mehrgenerationen-Hauses.

Die Idee eines Mehrgenerationen-Hauses

Dieses Wohnkonzept stößt auch bei unseren Nachbarn auf Interesse. Der Arnheimer Jaap Huurman hat die Initiative Woon-Wel-Zorg-Zaam-Arnhem gegründet und plant auch in seinem Viertel ein Mehrgenerationen-Haus. Gemeinsam mit 31 Interessierten aus Arnheim und Umgebung besuchte er die MehrgenerationenHäuser in Wesel und Kevelaer. „Das Konzept zieht mich an. Ich bin ein Gemeinschaftsmensch. Es ist immer wieder schön zu sehen, wie aus einer losen Ansammlung von Menschen eine Gruppe wird“, sagte der Niederländer. Was generationsübergreifende Wohnprojekte angeht sei Deutschland laut Huurman schon viel weiter als die Niederlande. Ende Februar will er eine Genossenschaft nach deutschem Modell gründen und mit konkreten Schritten für die Planung einer Mehrgenerationenanlage beginnen. Die Einrichtungen in Wesel und Kevelaer sind zur Gründungssitzung eingelanden und sollen auch zukünftig Partner sein. „Es geht mir darum, Erfahrungen auszutauschen und voneinader zu lernen“, sagte Huurman. Deswegen schaut er sich auch Einrichtungen in Malmö, Prag und Kopenhagen an. Ein europäisches Projekt solle es werden.

Straffes Programm vor Ort

Der Besuchstag war genau geplant. Um 9 Uhr ging es in Arnheim los. Erste Station war Wesel. Nach einer Führung durch das dortige Haus und einem kleinen Snack, ging es weiter nach Kevelaer.

Kristopher Kroll begrüßte die niederländischen Gäste und führte über das Gelände. Er zeigte die Wohnanlage, das Nachbarschaftshaus, den Garten und die nahegelegene Kirche. Mittelpunkt seiner Führung war das Nachbarschaftshaus. Dort verwies Kroll auf die Freizeitmöglichkeiten und Angebote. „Ich orientiere mich am Bedarf der Leute. Oft entstehen die Angebote ganz von alleine. Eine unserer Bastelgruppen ist beispielsweise durch die Initiative dreier Damen entstanden. Diese äußerten den Wunsch Selbstgemachtes für unserer Sommerfest zu basteln und dort zu verkaufen“, erzählte Kroll. Auf diese Weise seien Spielenachmittage, Bastelgruppen, Handarbeitstreffs, aber auch Sprachkurse für Migranten entstanden. Das ehrenamtliche geführte Nachbarschaftscafé oder der offene Mittagstisch sind zusätzliche Möglichkeiten, um mit den Nachbarn in Kontakt zu treten und sich zwanglos kennenzulernen.

Vor allem Menschen, denen es gesundheitlich nicht mehr so gut geht oder die nicht mehr körperlich fit sind, sollen in die Nachbarschaftsgemeinschaft integriert werden. „Sie werden regelmäßig besucht oder zum Gottesdienst abgeholt“, so Kroll.

Das kommt auch bei den niederländischen Besuchern gut an. „Das ist eine ganz andere Art zu wohnen. Mir gefällt das Miteinander“, sagte Ellen Karis, eine junge Arnheimerin.

Zum Abschluss gab es die Möglichkeit Fragen zu stellen. Sabine Schalnas, Mieterbetreuerin der Anlage, gab Antworten und konkrete Tipps. Am Abend stand noch Sightseeing auf dem Programm und dann ging es für die Gruppe auch wieder zurück nach Hause.

Miteinander wohne und leben - das ist das Motto des Mehrgenerationen-Hauses Klostergarten. Junge Paare, Singles, Familien mit Kindern, Senioren - 250 Menschen verschieden Alters leben auf dem Gelände. Das Besondere: Die Menschen wohnen nicht nur nebeneinander, sondern teilen ihr Leben miteinandern. „Wir sind eine Gemeinschaft. Man hilft sich gegenseitig: Pensionierte Einwohner passen mal auf die Kinder von Nachbarn auf oder Jüngere helfen Älteren bei Einkäufen“, sagte Kristopher Kroll, Koordinator des Mehrgenerationen-Hauses.

Die Idee

Dieses Wohnkonzept stößt auch bei unseren Nachbarn auf Interesse. Der Arnheimer Jaap Huurman hat die Initiative Woon-Wel-Zorg-Zaam-Arnhem gegründet und plant auch in seinem Viertel ein Mehrgenerationen-Haus. Gemeinsam mit 31 Interessierten aus Arnheim und Umgebung besuchte er die MehrgenerationenHäuser in Wesel und Kevelaer. „Das Konzept zieht mich an. Ich bin ein Gemeinschaftsmensch. Es ist immer wieder schön zu sehen, wie aus einer losen Ansammlung von Menschen eine Gruppe wird“, sagte der Niederländer. Was generationsübergreifende Wohnprojekte angeht sei Deutschland laut Huurman schon viel weiter als die Niederlande. Ende Februar will er eine Genossenschaft nach deutschem Modell gründen und mit konkreten Schritten für die Planung einer Mehrgenerationenanlage beginnen. Die Einrichtungen in Wesel und Kevelaer sind zur Gründungssitzung eingelanden und sollen auch zukünftig Partner sein. „Es geht mir darum, Erfahrungen auszutauschen und voneinader zu lernen“, sagte Huurman. Deswegen schaut er sich auch Einrichtungen in Malmö, Prag und Kopenhagen an. Ein europäisches Projekt solle es werden.

Straffes Programm vor Ort

Der Besuchstag war genau geplant. Um 9 Uhr ging es in Arnheim los. Erste Station war Wesel. Nach einer Führung durch das dortige Haus und einem kleinen Snack, ging es weiter nach Kevelaer.

Kristopher Kroll begrüßte die niederländischen Gäste und führte über das Gelände. Er zeigte die Wohnanlage, das Nachbarschaftshaus, den Garten und die nahegelegene Kirche. Mittelpunkt seiner Führung war das Nachbarschaftshaus. Dort verwies Kroll auf die Freizeitmöglichkeiten und Angebote. „Ich orientiere mich am Bedarf der Leute. Oft entstehen die Angebote ganz von alleine. Eine unserer Bastelgruppen ist beispielsweise durch die Initiative dreier Damen entstanden. Diese äußerten den Wunsch Selbstgemachtes für unserer Sommerfest zu basteln und dort zu verkaufen“, erzählte Kroll. Auf diese Weise seien Spielenachmittage, Bastelgruppen, Handarbeitstreffs, aber auch Sprachkurse für Migranten entstanden. Das ehrenamtliche geführte Nachbarschaftscafé oder der offene Mittagstisch sind zusätzliche Möglichkeiten, um mit den Nachbarn in Kontakt zu treten und sich zwanglos kennenzulernen.

Vor allem Menschen, denen es gesundheitlich nicht mehr so gut geht oder die nicht mehr körperlich fit sind, sollen in die Nachbarschaftsgemeinschaft integriert werden. „Sie werden regelmäßig besucht oder zum Gottesdienst abgeholt“, so Kroll.

Das kommt auch bei den niederländischen Besuchern gut an. „Das ist eine ganz andere Art zu wohnen. Mir gefällt das Miteinander“, sagte Ellen Karis, eine junge Arnheimerin.

Zum Abschluss gab es die Möglichkeit Fragen zu stellen. Sabine Schalnas, Mieterbetreuerin der Anlage, gab Antworten und konkrete Tipps. Am Abend stand noch Sightseeing auf dem Programm und dann ging es für die Gruppe auch wieder zurück nach Hause.

Karolina Warkentin

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2015-01-23 00:11
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