Drittes Gleis der Betuwe-Linie soll doch kommen
25.01.2011 | 19:10 Uhr 2011-01-25T19:10:00+0100
Düsseldorf.Im Streit um den Ausbau der Betuwe-Linie hat es jetzt offenbar einen Durchbruch gegeben. Wie aus der Sitzung des Projektbeirats am Dienstag verlautete, werde das dritte Gleis und damit auch der verbindliche Lärmschutz entlang der Bahnlinie gebaut.
Sobald Baurecht vorliege, werde das dritte Gleis der Güterzugstrecke Betuwe gebaut - inklusive verbindlichem Lärmschutz. Das ist das Ergebnis einer Sitzung des Projektbeirats in Düsseldorf am Dienstag. Der Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Klaus-Dieter Scheurle, versicherte dies in der Sitzung des Beirats.
Diesem Gremium gehören unter anderem die Bundestagsabgeordneten Sabine Weiss (CDU) und Michael Groschek (SPD), Hamminkelns Bürgermeister Holger Schlierf und der Hauptgeschäftsführer der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer, Stefan Dietzfelbinger, an.
Fachleute schätzen, dass es 2014/2015 so weit sein könnte. Zuletzt war wegen der Neubewertung der Strecke und der fehlenden Mittel in der mittelfristigen Finanzplanung des Bundes befürchtet worden, dass der Bau des dritten Gleises erst weit nach 2020 erfolgen kann .
Schneller als bisher geplant sollen erste Lärmschutzmaßnahmen kommen. Die sogenannten Schienenstegdämpfer, die eine Verringerung des Lärms um vier Dezibel bewirken könnten, werden noch in diesem Jahr auf einer Strecke von acht Kilometern in dicht besiedelten Gebieten eingebaut, erklärte die CDU-Bundestagsabgeordnete Sabine Weiss nach der Sitzung.
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10:49
Ich kann Pit01 bur zustimmen ! Wie war´s denn in den letzten Jahren...viel Gerede, Versprechungen, und sowieso wußte keiner wer jetzt verantwortlich ist . Ansprechpartner der DB wechselten 1/2 jährl. und mußten sich angeblich neu einarbeiten. Anfangs kannten Politiker, lt. Presse ,noch nicht mal den Inhalt des damals verfassten Vertrages zur Betuwe..während man in NL schon fertig war....wie sagte Theo Lingen: traurig, traurig...
Nun jetzt eine große Invest. in die Blockverdichtung , die Bahn AG wird sich erst bewegen, wenn abzusehen ist,dass sie für sie nicht mehr rentabel ist.Ignoranz wo man hinschaut : wie kommen Schüler pünktlich zur Schule, wie die Feuerwehr und Krankenwagen über die Bahnübergänge, Unfälle mit Gefahrstoffen auf der Bahnlinie..kaum erreichbar für Rettungskräfte. Wer sagt denn: Hier, ich bin verantwortlich,für dass was ich nicht getan habe Wir Bürger haben ganz allein die Last zu tragen. Die Bahnübergänge ....ich rechne mit der Minimallösung. Der Protest in der Bevölkerung ist nicht medienwirksam genug, um hier mehr zu bewegen. ...und das ist unsere Aufgabe (vielen Dank an IG Biss!), die Intressen der Stadt zu vertreten, denn wir stehen unter keinem Einfluß einer Lobby. Viele Grüße bibur.......Anregungen und Kritiken bitte hier erwünscht!!!
18:45
Für die Anlieger ist es zu hoffen, dass das dritte Gleis kommt.Damit käme ja auch der Lärmschutz. Doch allein mir fehlt der rechte Glaube daran, denn ich habe den Eindruck, dass die Bahn es auf Blockverdichtung anlegt und damit teure Schallschutzmaßnahmen sparen will. Zur Zeit laufen nämlich dort ab Emmerich Arbeiten an den Signalanlagen auf Hochtouren, wie mir scheint. Herr Drost, es ist bereits 2010 ein Güterzug zwischen Voerde und Holten entgleist. Gottseidank ohne Katastrophe. Übrigens, von den Katastrophenschutz redet man so gut wie gar nicht. dabei weiss man doch Viareggio ist überall.
20:02
dann wollen wir mal hoffen, das die Gefahrgutzüge nie in einer unserer Städte entgleisen.
20:00
Vorab werden 10 Jahre Gerichte bemüht.
10:44
... das glaube ich erst, wenn ich es sehen kann ...