Dirndl und Lederhosen in Asberg

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Moers..  Haxe, Maß-Bier, bayerische Musik – das Oktoberfest ist mittlerweile nicht nur in Bayern Zuhause. Jetzt kommt es nach Moers. Die Asberger Bürgergemeinschaft veranstaltet vom 2. bis 4. Oktober das erste Oktoberfest unter dem Motto „Ab in die Berge“. Und das mit allem, was dazu gehört.

„Wenn wir ein Oktoberfest machen, dann auch richtig. Es soll professionell aufgezogen werden“, sagt der neu gewählte erste Vorsitzende der Bürgergemeinschaft Frank Eichholz. Das Oktoberfest löst das bisherige Asberger Bürgerfest ab. Bei diesem sind die Besucherzahlen in den letzten Jahren doch zurück gegangen.

„Das Asberger Flair wollen wir auf dem Oktoberfest übernehmen.“ Das Zelt ist für 1200 Gäste ausgelegt. Daher sind alle Besucher auch außerhalb von Moers und Umgebung willkommen.

Kräftig mitschunkeln

Für gute Musik sorgt die Band „guat drauf“ aus Österreich: „Damit haben wir eine Spitzenband, die alles an Oktoberfestmusik drauf hat, was man sich nur wünschen kann.“ Die Band spielt auf einer Mittelbühne, so dass das Publikum drum herum sitzt und kräftig mitschunkeln kann. Ein Caterer tischt Haxe samt Beilage auf. Außerdem gibt es Bier im Maß. Dirndl und Lederhose sind erwünscht, aber kein Muss. „Ein kariertes Hemd oder ähnliches ist allerdings Pflicht“, sagt Frank Eichholz lachend.

Am Sonntag, 4. Oktober, gibt es dann wie auch beim Asberger Bürgerfest das Grafschafter Frühstück. Organisiert wird das Oktoberfest vom neu gewählten Vorstand der Asberger Bürgergemeinschaft, welcher Unterstützung von weiteren Ehrenämtlern erhält. Und es muss noch einiges organisiert werden. Besonders die Stromlogistik und die Sicherheitsmaßnahmen sind sehr wichtig. Seit Donnerstag ist nun auch der Hauptsponsor bekannt: Die Sparkasse Moers wird das Oktoberfest unterstützen.

„Wir erhoffen uns einen noch größeren Vorverkauf und damit auch eine gewisse Plansicherheit“, so Geschäftsführerin Delia Deja. Bis Oktober wird auch der Termin für 2016 feststehen. „Den werden wir dann an dem Fest auch bekannt geben und die Leute einladen. Schließlich sollen die wiederkommen“, wünscht sich Frank Eichholz.