Die sechs „Weißen Riesen“ von Homberg-Hochheide

Die sechs jeweils 20 Etagen hohen Bauten (drei Mal 160 Wohnungen, drei Mal 320 Wohnungen) wurden 1974 auf einem Teil des Geländes der Rheinpreußensiedlung fertiggestellt (Ratsbeschluss der Stadt Homberg von 1969). Hier eine Übersicht:

Das Haus Ottostraße 18/20 (160 Wohnungen) ist komplett saniert, gehört einer Eigentümergemeinschaft und ist voll belegt.

Ottostraße 24-30 ist seit Jahren leergezogen und zur Ruine verkommen, Name im Volksmund: „Größter Taubenschlag Deutschlands“. Das Haus hat die Stadt inzwischen bei einer Zwangsversteigerung erworben und will es abreißen.

Ebenso leergezogen ist das Haus Friedrich-Ebert-Straße 10-16. Die Stadt hat es der Hannoveraner Firma Gegag/Altro Mondo abgekauft, hier sollen die Abrissbagger als erstes rollen (siehe Haupttext).

Ottostraße 54-56 gehört dem Ruhrorter Unternehmer Heinz Fromberger, soll nahezu voll belegt sein. Auch hier denkt die Stadt laut Informationen der Redaktion an einen Abriss, möchte das Gebäude kaufen.

Ottostraße 58-64 gehört einer Eigentümergemeinschaft, laut Aussage der Verwalterin Beate Schwegmann sind 70 Prozent der 320 Wohnungen vermietet.

Der „Rote Riese“, ein für zwölf Millionen Euro sanierter Bau, steht an der Haniel-Straße 36/38. Er soll zu rund zwei Dritteln belegt sein.