Der Gitarrenlehrer der Nation

Duisburg. Die Toten Hosen und nicht wenige andere (Punk-)Bands bekennen sich dazu: Das Gitarrespielen haben sie von Peter Bursch gelernt. Also nicht persönlich, sondern durch seine Bücher. Mehr als eine Million Exemplare hat er verkauft. Er war, ist und bleibt der Gitarrenlehrer der Nation – für alle, sagen wir mal, Musiker, die keine Noten lesen können. Denn das war, ist und bleibt sein Trick.

Heute hat der Mann aus Duisburg Geburtstag. Wer mag, kann ihm ein Ständchen spielen.

Seit Ende der 1960er Jahre ist Peter Bursch aus der deutschen Musikszene nicht mehr wegzudenken. Sein Klassiker „Gitarrenbuch, von kinderleicht bis ganz schön schwierig – ohne Noten!“ gehört in jeden halbwegs musischen Haushalt. Berührungsängste kennt er nicht, Rock-, Pop- und Folkmusik gehören genauso zu seinem Repertoire wie auch Kinder- und Weihnachtslieder. Mit Hilfe von Tabulatoren führt er Laien an die Töne heran. Seine Schüler ermunterten ihn einst, aus der Zettelwirtschaft im Unterricht einmal ein Buch zu machen.

Er selbst spielt natürlich auch, verdammt gut sogar, seine alte Band Bröselmaschine ist legendär, die Konzerte seiner Allstar-Band sind wunderbar und in seiner eigenen Rock-Musikschule reift gerade die nächste Generation von Bursch-Schülern heran.