Depression kann jeden treffen

Moers..  Depression kann jeden treffen; Depression hat viele Gesichter, aber: Depression ist auch behandelbar. Diese drei Botschaften möchten die Experten aus Medizin, Psychosozialer Versorgung und Selbsthilfe des Bündnisses gegen Depression im Kreis Wesel vermitteln. Dazu gehören unter anderem die Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie des St. Josef Krankenhauses am St. Nikolaus Hospital in Rheinberg sowie die gerontopsychiatrische Beratungsstelle.

„Film soll wach rütteln“

„Der Film soll unter anderem die breite Bevölkerung wach rütteln, um dem Stigma entgegenzuwirken, dass Menschen mit einer Depression faul oder gar Drückeberger seien“, so Bettina Schilling von der gerontopsychiatrischen Beratungsstelle. „Auch die Angehörigen sind oft überfordert.“

Am Mittwoch, 14. Januar, 17 Uhr, zeigt das Bündnis gegen Depression im St. Josef Krankenhaus den Spielfilm „Helen“, dessen Hauptfigur eine Musikprofessorin ist, die ein scheinbar vollkommenes Leben führt, eine schwere Depression erleidet.

Eingeladen sind alle Bürger; eine Anmeldung zur kostenlosen Veranstaltung ist nicht erforderlich. Im Anschluss an den Film besteht die Möglichkeit, Fragen direkt mit Priv.-Doz. Dr. med. Karsten Heekeren, Chefarzt der Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie und Bettina Schilling zu besprechen.