Bürger vertreiben Investor
07.10.2008 | 18:59 Uhr 2008-10-07T18:59:32+0200WIRTSCHAFT. Berliner Unternehmer zieht sich zurück und spricht von "Rufmord".
DUISBURG-BAERL. Wegen einer "nicht für möglich gehaltenen Anfeindung" hat ein Investor jetzt ein Bauprojekt im Duisburger Stadtteil Baerl gekippt. Das Berliner Unternehmen "Merliniveau" wollte auf einem Grundstück im Ortskern, wo vor knapp drei Jahren das Dach eines Supermarktes einstürzte, ein neues Wohn- und Geschäftsquartier errichten. Während dieses Vorhaben wegen der Lücke in der Nahversorgung allseits begrüßt wurde, rief ein zweites Bauprojekt des Unternehmens in Baerl heftigste Kritik hervor.
Merliniveau errichtet für einen seiner Gesellschafter ein modernes, großzügiges Wohnhaus, das sich vom dörflichen Erscheinungsbild deutlich abhebt und zudem durch massive Mauern abgeschottet wird.
Der Neubau ist in Baerl umstritten. Das Unternehmen spricht von "Rufmordschreiben" und dem "Beginn einer Hetzjagd".
Es habe sich daher entschlossen, die Pläne für das Wohn- und Geschäftsquartier auf dem alten Supermarkt-Gelände aufzugeben. Die Grundstücke blieben in Firmenbesitz, sie sollen umzäunt und begrünt werden. (ib)
19:00
PETER SOMMER UND ANDRE MEDGER SIND AN DER BÖRSE BEKANNT FÜR BEKANNT LUFTSCHLÖSSER ZU BAUEN AN DER BÖRSE.
DIE ANWOHNER KÖNNEN FROH SEIN...-:)
20:40
Vielleicht liegt die Ablehnung auch darin begründet, mit welchen Geschäften dieser Dunstkreis sonst sein Geld verdient.
wall-street.online bemerkt zu diesem Investor:
Meiden Sie alle Aktien aus dem Merliniveau-Umfeld!
Mein dringender Rat: Lassen Sie sich von solch euphorischen Aussagen nicht zu
Käufen verleiten! Und natürlich sollten Sie die genannten Firmen ebenso meiden
wie alles, was noch aus ihrem Umfeld kommt. Ja, Sie lesen richtig: Es wird nicht
bei diesen drei Firmen bleiben. Denn schon jetzt stehen mit Solarestate und Sanus
Capital zwei weitere IPO-Kandidaten aus der gleichen „Ecke“ in den Startlöchern.