Neue Betuwe-Variante
07.09.2009 | 18:26 Uhr 2009-09-07T18:26:00+0200Millingen. Es gibt eine neue Betuwe-Variante für Millingen. Sie ist offenbar keine schlechte Alternative. „Dies ist eine der kürzesten Bahnübergangslösungen mit relativ wenig Betroffenheiten”, so Bauamtsleiterin Elke Strede
Schließlich würde kein FFH-Gebiet berührt. Zudem sei nur ein Wohnhaus betroffen, das heute schon an der Bahnlinie liegende Doppelhaus, Anholter Straße 1. Dies müsste - bei Realisierung dieser neuen Variante – abgerissen werden.
Anfang Juli war diese Trassenvariante als große Lösung für Millingen entwickelt worden. Diese neue Variante beginnt an der Schützenwiese/Millinger Straße und geht als Überführung über die Bahntrasse. Dahinter schwenkt die Überführung wieder nah an die Gleise heran, verläuft dann über das städtische Grundstück mit der Mischwasserbe-triebsanlage und mündet in Höhe des Doppelhauses Anholter Straße 1 wieder auf die Landesstraße.
Die Verwaltung hat diese Variante durch ein Fachingenieurbüro auf eine verkehrstechnische Eignung hin überprüfen lassen.
Die Verwaltung kommt nun zu dem Schluss: Diese Alternative sollte kurzfristig an den Landesbetrieb Straßenbau weitergeleitet werden mit der Bitte um Aufnahme für die Variantenprüfung im Rahmen der laufenden Umweltverträglichkeitsstudie.
Diese soll nach Auskunft des Landesbetriebs Straßenbau bis zum Jahresende 2009 abgeschlossen sein.
Entwickelt hat diese Variante ein Informationskreis in Millingen, der sich als „Runder Tisch” gegründet hat und zu dem Vertretern der Ratsfraktionen, Ortsvorsteher sowie Vertretern und Anwohnern aus dem Bereich Anholter/Windmühlenstraße, Bruch- und Hurler Straße gehören. Dieser Kreis hat es sich zum Ziel gesetzt, eine Lösung zu entwickeln, mit der möglichst viele Millinger „leben” können. Daher untersuchen sie die diversen Varianten auf ihre Vor- und Nachteile.
08:59
Ich hab den Glauben an die Politik auch verloren. Wie kann man so einen Artikel in die Zeitung setzen, ohne des die evtl. Betroffenen davon was wissen. Einfach eine bodenlose Frechheit. Auch wenn es erstmal eine Alternative ist. Sowas geht beim besten Willen nicht. Da schufften Leute jahrelang für Ihr Eigenheim und müssen dann sowas aus der Zeitung erfahren. Echt prima.
19:49
Wozu schlafende Hunde wecken? Es wird erst mal geprüft ob es verkehrstechnisch möglich ist, diese Route zu verfolgen, sollte es sich als nicht möglich harausstellen ist der Abriss des Hauses sowieso passé.....
Also erstmal abwarten und Teetrinken das bruhigt auch das Gemüt.
19:19
Ratsfraktionen, Ortsvorsteher und Anwohner bilden einen Runden Tisch. Na prima. Wer hat dort eigentlich die Anwohner eingeladen? Die des besagten Hauses hat man leider vergessen, kann ja passieren. Ich frage mich, wie es den Mitgliedern des Runden Tisches gefallen hätte, wenn diese morgens in der Zeitung gelesen hätten, dass Ihr Haus abgerissen werden müsste? Wäre Ihnen auch schlecht geworden? Mein Kommentar: DÜMMER GEHTS NICHT!!!
14:26
Es ist eine Unverschämheit, dass wir, die Bewohner der Doppelhaushälfte Anholter Str. 1, es aus der Zeitung erfahren müssen, dass evtl. unser Haus für die Betuwe weichen soll. Warum hatte Frau Strede nicht die Courage, sich vorab mit uns betroffenen Personen an einen Tisch zu setzen, um diese Möglichkeit zu besprechen. Denn dass hier Rücksicht auf das FFH-Gebiet genommen wird und nicht auf die Bewohner grenzt schon an Unverstand und Gleichgültigkeit der Stadt.
Wie wäre es denn, wenn man Ihnen auf einmal Ihr Haus dem Erdboden gleichmachen würde und Sie es aus der Presse erfahren würde. Steht dann auch erst das FFH Gebiet im Vordergrund? Wir werden es so nicht hinnehmen und unser Vertrauen in die Politik und der Stadt Rees ist gebrochen.