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Das Sicherheitskonzept für die Betuwe-Strecke

18.08.2009 | 19:02 Uhr
Das Sicherheitskonzept für die Betuwe-Strecke

Am Niederrhein. Auf Initiative der Arbeitsgruppe Betuwe wurde im vergangenen Jahr der „Arbeitskreis Streckensicherheit Betuwe” ins Leben gerufen. Dieser soll die Sicherheitsstandards beim Streckenausbau gegenüber der Deutschen Bahn definieren.

Seither setzen sich die Wehrleiter der freiwilligen Feuerwehren und Vertreter der Berufsfeuerwehren zwischen Emmerich und Oberhausen mit den Sicherheitsstandards entlang der geplanten Schienenstrecke auseinander.

Gert Auschrat, Sprecher des Arbeitskreises: „Nach der Auswertung werden die Führungskräfte der Feuerwehren bis Ende des Jahres konkrete Anforderungen für Sicherheitsstandards beim Streckenausbau definieren. Diese sollen dann im weiteren Verlauf von der Deutschen Bahn AG eingefordert werden, um so die Sicherheit der Bevölkerung entlang der Betuwe-Linie sicherzustellen.”

Der Arbeitskreis wird unterstützt von Feuerwehrkameraden aus Deutschland und den Niederlanden, die entsprechende Konzepte entlang der Betuwe oder vergleichbaren Schienenstrecken entwickelt haben. Auf den Arbeitskreissitzungen wurden bereits vielfältige Überlegungen zur Sicherheit an der Strecke angestellt.

Konkret: Die Strecke muss überall mit Einsatzfahrzeugen der Feuerwehr erreichbar sein. Außerdem muss die Versorgung mit Löschwasser geregelt und die Erdung der Oberleitungen möglich gemacht werden.

In den kommenden Wochen wird der Arbeitskreis eine Fahrt zur fertig gestellten Betuwe-Route im niederländischen Zevenaar unternehmen und die Erfahrungen der dortigen Feuerwehr einholen. Ende des Jahres werden die Vertreter des Arbeitskreises „Streckensicherheit” das Sicherheitskonzept und entsprechende Details vorstellen.

Dem Arbeitskreis, der sich mit der Sicherheit an der Strecke beschäftigt, gehören auch Vertreter der Feuerwehren aus dem Kreis Wesel an: Udo Zurmühlen (auch stellvertretender Kreisbrandmeister Wesel) von der Feuerwehr Hamminkeln, Thomas Verbeet von der Feuerwehr Wesel, Ulrich Borgmann von der Feuerwehr Dinslaken und Ernst Wardemann von der Freiwillige Feuerwehr Voerde.

Christoph Girschik

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Kommentare
19.08.2009
12:40
Das Sicherheitskonzept für die Betuwe-Strecke
von JoschkaSchroeder | #4

Und allen Interessierten ist diese Seite zu empfehlen:
http://de.wikipedia.org/wiki/MANV
Bevor der Katastrophendienst tätig wird, ist das Unglück /Tote, Schwerstverletzte und Verletzte) geschehen.
Politiker, reist Euch am Riemen: Raus mit der Gefahr in unbewohnte Gebiete damit .
Siehe auch hier:
http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/emmerich/2009/8/3/news-128118634/detail.html

Alle schauen auf das brennende Haus, nur Klaus (Klaus=Politiker) schaut raus

19.08.2009
12:10
Das Sicherheitskonzept für die Betuwe-Strecke
von Pit01 | #3

#2
Teile diese Ansicht. Die Feuerwehr Wesel ist zwar sehr gut gerüstet, aber sie kann leider nur reagieren wenns brennt oder der GAU eingetreten ist.

18.08.2009
22:29
Das Sicherheitskonzept für die Betuwe-Strecke
von JoschkaSchroeder | #2

Bzgl. Sicherheit und Rettungtsmassnahmen an der Betuwestrecke verweise ich auf disen WAZ-Bericht, einschl. der Kommentare.
Die Feuerwehr wird kein Unglück verhindern können.

18.08.2009
22:26
Das Sicherheitskonzept für die Betuwe-Strecke
von JoschkaSchroeder | #1

Der Lions Club in Emmerich hat sich mit dem Thema Betuwelinie befasst.
Demnächst findet diesbezüglich eine Podiumsdiskussion mit bekannten Politikern u.v.a. statt.
Im Vorfeld konnte man in einem leserbrief des Dr. W. Pfirrmann wie folgt (ausschnittsweise) lesen:
Betuwe-Linie als Neubau?

„Im Vorfeld der lobenswerten Initiative des Lions Clubs zu einer Podiumsdiskussion mit unseren heimischen Bundestagsabgeordneten am 21.August erhielt ich von einem sachkundigen Referenten die Auskunft, dass die Gemeinde Zevenaar durch den Bau der Betuwe-Linie finanziell nicht belastet wird.
Und ich denke, es ist doch unglaublich, dass dann die Nachbarstadt Emmerich, gerade
einen Katzensprung entfernt, für dasselbe Projekt an den Rand des wirtschaftlichen Ruins getrieben werden soll - wie auch andere Gemeinden - von den übrigen verheerenden Folgen ganz abgesehen.
Der Grund soll darin liegen, dass die Betuwe Linie auf niederländischer Seite als Neubau behandelt wird, für den Mittel der EU fließen, während sie bei uns als Anbaustrecke gilt, die nicht unter dieses Programm fällt.
Wenn dem so ist, kann man
nur alle Verantwortlichen dringend auffordern, dafür zu sorgen, dass schleunigst auf einen Neubau umgeschaltet wird, damit wir dieselbe Förderung erhalten. Das hätte außerdem noch den Vorteil, daß Städte wie Emmerich nicht zerschnitten und verunstaltet würden. ....
Quelle http://www.nno.de/graphics/zeitung/wo33/NNO33_SA_GOKL.pdf (etwas runterscrollen)
Hier mehr zum Lions Club:
http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/emmerich/2009/8/3/news-128118634/detail.html

Ich denke, dass hiermit eine neue Diskussion über den Verlauf der Betuwestrecke eröffnet ist.

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