Auf den Spuren des Meisters

Amsterdam.. Rund um die Ausstellung finden sich in Amsterdam zahlreiche Spuren des Meisters, dei auf einem längeren Spaziergang entdecktw erden können: Im Rembrandthuis, dem ehemaligen Wohnhaus an der heutigen Judenbree-straat ist eine interessante Ausstellung über die späten Schüler zu sehen. Die Hermitage (Amstel 51) zeigt zahlreiche Gruppenporträts des Goldenen Zeitalters. Mitten hinein wird die Nachtwache projiziert. So wird deutlich, wie radikal sich das Gemälde von anderen zeitgenössischen Werken unterschied.

Saskias Grab befindet sich in der Oude Kerk (Oudekerksplein), mitten im Rotlichtviertel. Die Gilde der Tuchmacher, deren Vorsteher Rembrandt porträtierte, war im sogenannten Staalhof an der Ecke Staal-straat/Groenburgwal beheimatet. In einer kleinen Kneipe erinnert eine Kopie des Gemäldes an die einflussreiche Zunft.

Im Königlichen Palast auf dem Dam, dem ehemaligen Rathaus der Stadt Amsterdam, ist noch heute der leere Rundbogen zu sehen, in dem „Die Verschwörung des Claudius Civilis“ hängen sollte. Ein Blick auf die verbliebenen Werke lässt ahnen, warum die Ratsherren Rembrandt ablehnten. Der Königspalast ist außerhalb von Staatsbesuchen zu besichtigen.

Nach seinem Bankrott lebte Rembrandt in einem gemieteten Haus an der Rozengracht 184 im ehemaligen Amsterdamer Arbeiter- und Armenviertel Jordaan. Von dort aus sind es nur ein paar Schritte bis zu seiner letzten Ruhestätte, der Westerkerk (Prinsengracht 281).

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