Auch Xanten war schon Ausrichter

Am Niederrhein..  Die Landesgartenschau in ihrer heutigen Form gibt es in Nordrhein-Westfalen seit 1984. Frühere Veranstaltungen unter diesen Namen zogen sich nicht über ein halbes Jahr hin, sondern dauerten in der Regel zwei, drei Wochen.

Der Niederrhein war mehrmals Ort der Landesgartenschau. 1970 war die Gemeinde Grefrath Austragungsort. Dafür wurde damals ein ehemaliges Sumpfgebiet trockengelegt und umgestaltet – und darauf ein Sport- und Erholungspark errichtet, nebenan befindet sich das Niederrheinische Freilichtmuseum Dorenburg. 1980 fand die Landesgartenschau in Xanten statt: im Archäologischen Park, der drei Jahre zuvor eröffnet worden war. Vom 4. bis 17. Juni hieß es: „Vom Nutzen und Zierwert der Pflanze in zwei Jahrtausenden.“ Für die Schau wurde die Fläche des Parks von sechs auf 27 Hektar erweitert. Nach dem Ende wurden fast alle Gärten wieder zurückgebaut – bis auf den Steingarten und den großen Spielplatz. Der Steingarten wurde nochmals verkleinert, der Spielplatz wurde 2003 erneuert, erweitert und an anderer Stelle im Park wieder aufgebaut. 2002 richteten die Städte Düsseldorf, Jüchen, Monheim, Mönchengladbach, Krefeld und Willich die erste dezentrale Landesgartenschau in Nordrhein-Westfalen aus.