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Altes Rathaus Rheinberg ganz neu

13.02.2016 | 06:00 Uhr
Altes Rathaus Rheinberg ganz neu

Rheinberg.   Der Trägerverein zur Umgestaltung des ehemaligen Stadtmittelpunktes hat sich und seine Ziele vorgestellt: Begegnungsstätte von und für die Rheinberger.

Was lange währt, wird endlich gut. So scheint es zumindest in Sachen „Altes Rathaus“ in Rheinberg. Denn in Planung ist die Neunutzung des Hauses schon lange. Zur ersten offiziellen Sitzung haben sich jetzt die Mitglieder des neu gegründeten „Trägervereins Altes Rathaus Rheinberg“ getroffen, um über die Zukunft des ehemaligen Stadthauses zu sprechen. Mittlerweile sind es 15 Mitglieder, die den ehemaligen Stadtmittelpunkt wieder ins rechte Licht rücken möchten.

Allen voran der ehemalige Bürgermeister und nun Vorstandsvorsitzende Hans-Theo Mennicken. Er hat noch die besten Drähte zur Verwaltung, fühlt sich trotz Ruhestand der Stadt verpflichtet. „Hier im alten Rathhaus habe ich vor 50 Jahren meine Lehre gemacht,“ so Mennicken. „Für mich persönlich aber auch für die Stadt ist dieses Gebäude sehr wichtig und daher war es für mich keine Frage, mich jetzt intensiv einzusetzen.“

Zukünftig möchte der Trägerverein das Alte Rathaus für den allgemeinen Betrieb und die Organisation kultureller Veranstaltungen nutzen und öffnen. Es soll eine Begegnungsstätte von und für die Rheinberger Bürger werden.

Große Unterstützung

Norbert Nienhaus, Fraktionsmitlied der FDP und engagiertes Mitglied des Trägervereins, begrüßt die Pläne. „Ich freue mich sehr, dass hier nun eine zukünftige Nutzung des alten Rathauses endlich möglich ist,“ so Nienhaus. „Ich sehe in der Umgestaltung eine absolute Zukunftsperspektive.“ Mit Anja Middeldorf hat der Verein eine große Unterstützung. Schon lange begleitet sie das Projekt in ihrer Aufgabe seitens der Verwaltung. Auch Dieter Paus, bei der Stadt auch für die Stadtentwicklung zuständig, freut sich auf die zukünftige Zusammenarbeit. „Es war schon lange bestrebt, etwas zu machen“, so Paus. Aber die Haushaltssicherung hat es nicht immer einfach gemacht!“ Ein Antrag auf Fördermittel sei auch schon länger gestellt.

Gastronomie, Kultur und Tourismus – das einstige Rathaus soll zukünftig vielen Ansprüchen gerecht werden. Auch Barrierefreiheit steht ganz oben auf der Agenda. Dies dauere jedoch seine Zeit, sind sich die Vereinsmitglieder einig, ein Aufzug wird nicht mal eben schnell aus dem Boden stampfen. Dass sich gerade viele Mitglieder des Heimatvereins für die Zukunft des alten Rathaus engagieren, ist kein Zufall. „Ich bin selbst keine gebürtige Rheinbergerin, aber seit 20 Jahren hier beheimatet und auch für Rheinberg aktiv“, sagt Edeltraud Hackstein vom Heimatverein. Daher wollen alle Mitglieder der Vereine das alte Rathaus wieder ein bisschen in den Mittelpunkt rücken. Und zwar für alle. Ob Hochzeiten, Feiern, Aufführungen... Zunächst wird renoviert, saniert und informiert. Denn ein Gebäude mit solch einem Potenzial leer stehen zu lassen, sei undenkbar. „Auch wenn es nicht das schönste Rathaus ist, es gehört zu Rheinberg,“ sagt Vereinsmitglied Ludger Jackoviak, der sich handwerklich und kreativ in die Sanierung des alten Bürgermeistersitzes einbringen möchte.

Wer sich einbringen möchte, bekommt Informationen bei Anja Middeldorf: anja.middeldorf@rheinberg.de.

Mareike Kluck

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2016-02-13 06:00
Niederrhein