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Achtung, Schwarzfahrer

09.06.2009 | 19:03 Uhr
Achtung, Schwarzfahrer

Am Niederrhein. Attac Niederrhein trommelt für ein kreisübergreifendes Sozialticket. Dafür setzen sich die Aktivisten selbst in Busse und Bahnen - und überraschen die Kontrolleure.

So einfach wie kommenden Freitag werden es Kontrolleure in Bus und Bahn am Niederrhein wohl nie wieder haben: „Schwarzfahrer/in” steht unübersehbar in neongelben Lettern auf den schwarzen Armbinden und Stirnbändern, mit denen Aktivisten von Attac Niederrhein am Vormittag zwischen Wesel und Emmerich auf Straßen und Schienen unterwegs sein werden. Hintergrund der Aktion, so Attac-Sprecher Norbert Kalisch, ist die Forderung nach einem kreisübergreifenden Sozialticket am Niederrhein.

„Es geht um die Leute, die unterhalb der Armutsgrenze leben. Mobilität muss für alle da sein,” so Kalisch. Dass sich die Aktivisten dabei im gesetzlichen Rahmen bewegen, versteht sich von selbst: „Wir nehmen noch ein paar bunt gekleidete Reisende mit, die NRW-Gruppentickets für alle dabei haben.”

Start der Schwarzfahraktion ist um 9.35 Uhr vom Bahnhof Wesel. Von dort geht es mit dem Bus nach Geldern, weiter nach Kleve und Emmerich und mit dem Zug zurück nach Wesel.

Informationen unter www.attac-niederrhein.de

Gabi Gies

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Kommentare
28.07.2009
10:09
Achtung, Schwarzfahrer
von derpradler | #2

Gehts der Wirtschaft gut, gehts unsALLEN gut! Der Neoliberalismus gehört endlich abgeschafft. Wie lange laßt Ihr Euch noch wie Zitronen auspressen und dann auf den neoliberalen Müll schmeißen?!

10.06.2009
08:19
Achtung, Schwarzfahrer
von füh | #1

Dem stimme ich zu: Es wird von allen Mobilität und Flexibilität gefordert. Gleichzeitig werden die Preise für Fortbewegung immer höher. Der ÖPNV sollte für ALLE umsonst sein, das Geld hierfür sollte über Autobahnmaut und eine unverschämt teure Transitmaut eingeholt werden. Gleichzeitig muss der ÖPNV so ausgebaut werden, dass irgendwann ganz Deutschland befördert werden kann.
Denn Spritpreise werden langfristig nur noch von Millionären finanzierbar sein und eine vernünftige Alternative gibt es bislang nicht.

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