Neue Spielorte locken zur Extraschicht

An Rhein und Ruhr..  Kultur, Renaturierung und Industrie – das bieten die drei neuen Spielorte der 15. Extraschicht am 20. Juni: der Bergpark Lohberg in Dinslaken, das Fördermaschinengebäude Schacht IV in Moers und die Kulturbrauerei Hülsmann in Herne. Bei der Extraschicht können Besucher eine Nacht lang zwischen 18 und 2 Uhr mit Shuttle-Bussen und Bahnen ehemalige Stätten industrieller Arbeit anfahren. Dort locken Kulturangebote: Musik, Kunst oder Lichteffekte (Das genaue Programm wird im Frühjahr bekanntgegeben). „Die drei neuen Standorte bilden einen beispielhaften Querschnitt der Industriekultur“, begründet Johanna Kuhlmann von Ruhr Tourismus ihre Auswahl.

Im 15. Jahr der Extraschicht schließt sich mit dem Fördermaschinengebäude Schacht IV nicht nur ein neuer Spielort der Extraschicht an, sondern auch eine linksrheinische Stadt, die bisher noch nicht dabei war: Moers. Das Industriedenkmal Rheinpreussen in Moers ist eine schlossartige Zechenanlage von 1904 im historischen Stil. Hier findet sich das älteste Doppelstreben-Fördergerüst im Ruhrgebiet, eine original Fördermaschine mit 700 PS und eine für die damalige Zeit innovative elektrische Steuerung. Ein Top-Ziel für Technikfans!

Der Bergpark Lohberg in Dinslaken war früher ein Ort der Industrie, der lange brach lag. Nun entsteht eine Parklandschaft mit Sportflächen, Rutschlandschaften, Bolzplätzen, Liegeflächen und einem See. Auch künstlerisch gestaltete Momente sind in die neue Freizeitlandschaft integriert. Bürgerbeteiligung wurde bei der Gestaltung groß geschrieben, und bei der Extraschicht können die ersten Früchte dieser Anstrengungen geerntet werden.

Außerdem sind nach jeweils längeren und kürzeren Pausen der MüGa-Park in Mülheim, der Tetraeder Bottrop und das Planetarium in Bochum wieder dabei.

Ab sofort bis zum 6. Mai gibt es die Eintrittskarte zur Nacht der Industriekultur zum vergünstigten Frühbucherpreis von 12 statt 17 Euro.