Neue Pläne für „Emscherland“

An der Emscher..  Neue Pläne für eine Landesgartenschau an der Emscher: Wie aus einer Vorlage für den Stadtentwicklungsausschuss der Stadt Recklinghausen hervorgeht, könnte das von den Städten Herne, Herten, Recklinghausen und Castrop-Rauxel sowie der Emschergenossenschaft angedachte Großereignis unter dem Titel „Emscherland 2020 – Wasser.Wege.Wandel“ stehen.

Die Landesgartenschau soll aus drei großen „Entwicklungsräumen“ mit den Themen Bauerngärten, Stadtgärten und Industriegärten bestehen. Ein 18 Kilometer langes „blau-grünes Band“ mit Wegen, Aufenthaltsangeboten und Bepflanzungen verbindet die Areale der beteiligten Kommunen. Eine Kernfläche soll nach dem bisherigen Konzept ein als „Wildbahn“ bekanntes, etwa 24 Hektar großes Areal an der Grenze zwischen Recklinghausen und Castrop-Rauxel werden.

Die Investitionen für eine Landesgartenschau an der Emscher liegen laut Finanzierungskonzept bei 50 Millionen Euro. Hinzu kämen Ausgaben in Höhe von 17 Millionen Euro für die Durchführung der Veranstaltung. Politiker der beteiligten Kommunen beraten in den kommenden Wochen über eine mögliche Bewerbung. Mitbewerber um die Ausrichtung der Landesgartenschau 2020 wären voraussichtlich Bad Honnef und Kamp-Lintfort.