Nach und nach öffnen die Freibäder an Rhein und Ruhr

Schon seit dem 1. mai geöffnet: das Naturbad in Mülheim.
Schon seit dem 1. mai geöffnet: das Naturbad in Mülheim.
Foto: Fabian Strauch Photography / WAZ
Was wir bereits wissen
In einigen Schwimmbädern kann man schon seit dem 1. Mai seine Bahnen ziehen. Wetternesserung erwartert

An Rhein und Ruhr..  16 bis 18 Grad, Schauer, am Nachmittag sind sogar Gewitter möglich: Was die Meteorologen für heute vorhergesagt haben, lädt nicht unbedingt zum Schwimmen ein. Trotzdem, nach und nach öffnen die ersten Freibäder. In Duisburg etwa starten an diesem Wochenende die städtischen Bäder, das am Kruppsee und das Poseidon-Bad am Wolfssee in die Saison, gleiches gilt fürs Frei- und Wellenbad im Revierpark Nienhausen in Gelsenkirchen. Wetterbesserung ist ja in Sicht – am Dienstag soll bei viel Sonnenschein der Frühsommer schon mal die Lage antesten.

Andere Freibäder haben bereits seit gut einer Woche auf. In Hamminkeln-Dingden etwa ist man zum 1. Mai in die Frei-Saison gestartet, auch das Naturbad im Mülheimer Stadtteil Styrum (das ist das mit dem rot-weißen Turm, das man von der S-Bahn aus sieht). Und, Langeweile gehabt? Von wegen. „Wir haben die Zeit genutzt, um dem Bad den letzten Schliff zu geben“, sagt der Mülheimer Badleiter Daniel Hallmann. Mit der Grundreinigung sei man schon zuvor durch gewesen.

Wasser teils wärmer als die Luft

Zwei Dutzend Badegäste, quer durch alle Altersgruppen, waren auch schon im Naturbad, haben ihre Bahnen gezogen. Schwimmen kein Problem – nur nach dem Rausgehen wurde es frisch. Mit 17 Grad war das nicht beheizte Becken teils wärmer als die Luft. „Wir hatten ja auch noch einige kühle Nächte“, sagt Daniel Hallmann. Dienstag, Mittwoch – wenn das Wetter stimmt, dann darf die Besucherzahl gerne dreistellig sein. Im Naturbad hätte man nichts dagegen.