Mutmaßlicher Brandstifter ist gefasst

Witten..  Die Erleichterung in Witten ist groß nach der Festnahme des mutmaßlichen Moschee-Brandstifters. „Uns fällt ein Riesenstein vom Herzen“, erklärt Polizeisprecher Axel Pütter nach dem schnellen Fahndungserfolg. Ein 24-jähriger wurde unter dringendem Tatverdacht in seinem Vorgarten in Sprockhövel festgenommen. Er ließ sich widerstandslos abführen, hüllt sich aber in Schweigen.

Bisher geht die Polizei nicht von einem fremdenfeindlichen Hintergrund aus. Der Tatverdächtige gehöre nicht der rechtsextremen Szene an, hieß es. Der gebürtige Wittener sitzt derzeit in Untersuchungshaft. Schwere Brandstiftung wird ihm vorgeworfen. Die Ermittler glauben, dass der junge Mann an jenem 13. April zwei Brände in der Stadt gelegt hat: zunächst, gegen 23.20 Uhr, einen am Haus der Jugend, dann, eine halbe Stunde später, im Gebetsraum der Sultan Ahmet Moschee. Bilder aus Überwachungskameras führten auf seine Spur.

Da der bisher nur wegen „Kleinigkeiten“ auffällig gewordene 24-Jährige nicht mit der Polizei spricht, müssen ihm die Ermittler die Taten anhand von Indizien nachweisen. „Aber da sind wir guter Dinge“, sagt Hauptkommissar Axel Pütter.