Mehrere Kölner Stadtteile waren nach Rohrbruch ohne Wasser

Autos stehen in Köln auf einer überfluteten Straße. Nach einem Wasserrohrbruch mussten mehrere Straßen gesperrt werden.
Autos stehen in Köln auf einer überfluteten Straße. Nach einem Wasserrohrbruch mussten mehrere Straßen gesperrt werden.
Foto: dpa
Was wir bereits wissen
Ein Wasserrohrbruch in Köln hat auch in der Nacht zum Freitag für massive Probleme gesorgt. Zahlreiche Haushalte rund um die Bruchstelle des Rohrs waren auch am Morgen noch ohne fließendes Wasser, einige Straßen im Westen der Domstadt waren weiterhin unpassierbar.

Köln.. Nach einem Wasserrohrbruch in Köln war die Innere Kanalstraße am Morgen weiter in dem vorher überfluteten Bereich gesperrt. Dort sei die Fahrbahndecke bereits geöffnet und Erde abgetragen worden, um an das kaputte Rohr zu gelangen, sagte eine Sprecherin der Rheinenergie in der Nacht zum Freitag.

Zahlreiche Haushalte ohne Wasser

Kurz nach dem Bruch des Rohrs am späten Donnerstagabend waren zahlreiche Haushalte ohne Wasser. Grund dafür war der plötzliche Druckabfall im Wasserversorgungsnetz. Am Donnerstagabend hatte es in mehreren Stadtteilen nur wenig oder gar kein Trinkwasser gegeben, sagte Rheinenergie-Sprecher Christoph Preuß. Nach Rheinenergie-Angaben gab es am späten Abend noch Störungen in der Innenstadt, in Lindenthal, Neuehrenfeld, Nippes und Weidenpesch. Laut Polizei wurden diese in der Nacht zum großen Teil behoben.

Währenddessen wurde das Wasser an der Inneren Kanalstraße und umliegenden Straßen abgepumpt. Vorher hatte die Polizei noch sechs Autos aus der völlig überfluteten Hornstraße abtransportiert.

Wasser aus Gullideckeln geschossen

Wie der Versorger Rheinenergie mitteilte, war am Donnerstagabend unmittelbar nach dem Rohrbruch Wasser aus Gullideckeln geschossen. Unter anderem wurde die Innere Kanalstraße unter Wasser gesetzt, eine Zufahrtstraße zur Autobahn A57 wurde überspült.

Der knapp ein Kilometer lange Bereich der Inneren Kanalstraße bleibt vorerst gesperrt. Dort soll so schnell wie möglich das Leck in dem Wasserrohr gefunden und abgedichtet werden. Dass die Straße auch über das kommende Wochenende gesperrt sei, könne aber laut Rheinenergie-Sprecherin nicht ausgeschlossen werden.

Autofahrer können jetzt von der Zoobrücke kommend nicht über die Innere Kanalstraße auf die Autobahn A 57 fahren. Die Zufahrt auf die A 57 aus der entgegengesetzten Richtung, von der Aachener Straße, ist über die Herkulesstraße möglich. (dpa)