Laschet zeigt Reue in Noten-Affäre

Essen.. Nordrhein-Westfalens CDU-Chef Armin Laschet hat bei seinem Krisen-Management in der "Noten-Affäre" um verschwundene Klausuren Selbstkritik gezeigt. Beim Landesparteitag in Essen ging der 54-Jährige auf seine Äußerung ein, er könnte erklären, warum es mehr Noten als Klausuren gegeben habe, mache das aber nicht. Wörtlich sagte Laschet vor den rund 600 Delegierten: "Das war - zugegeben - keine besonders geistreiche Formulierung." Er bedaure dies und habe eigentlich nur mahnen wollen, sich an Fakten und nicht an Mutmaßungen zu orientieren. Als Lehrbeauftragter der Hochschule RWTH Aachen hatte er in einem Europa-Seminar Noten aus Notizen rekonstruiert, nachdem alle Klausuren verschwunden waren. Dabei übermittelte Laschet 35 Noten, obwohl nur 28 Master-Studierende mitgeschrieben hatten.