Lange Staus in NRW - Unfälle bei Essen und Dortmund

Reichlich Stau im Ruhrgebiet und ganz NRW: Am Mittwochmorgen hat es mehrere Unfälle gegeben.
Reichlich Stau im Ruhrgebiet und ganz NRW: Am Mittwochmorgen hat es mehrere Unfälle gegeben.
Foto: Stephan Jansen/Archiv
Was wir bereits wissen
Auf den Autobahnen in NRW gab es am Morgen wieder viele Staus. Auf der A40 stockte es zwischen Bochum und Essen, die A45 war bei Dortmund gesperrt.

Dortmund/Haiger/Gießen.. Wieder ein Stau-Morgen für Pendler in NRW: Am Mittwoch haben mehrere kleinere Unfälle und wohl auch das kalte Wetter für Sperrungen und Verzögerungen auf vielen Autobahnen im Land gesorgt. 41 einzelne Meldungen hatte der WDR gegen 8 Uhr, in der Region ums Ruhrgebiet waren die meisten Autobahnen betroffen. Gesamt-Staulänge: mehr als 200 Kilometer.

Auf der A40 hat es dabei gegen 8 Uhr in Richtung Duisburg zwischen Bochum-Freudenbergstraße und Essen-Frillendorf geknallt, rund zehn Kilometer Stau kamen schnell zustande. "Wohl nur ein Verkehrsunfall mit Sachschaden", hieß es aus der Leitstellte der Polizei. "Allerdings mitten im Berufsverkehr." Dort rechnete die Polizei damit, die Unfallstelle schnell räumen zu können, "verletzt wurde offenbar niemand".

Stundenlange Sperrung auf der A45 nach Auffahrunfall mit Verletzten

Länger dauerte es dagegen auf der Autobahn 45 in Richtung Frankfurt - sie wurde am frühen Morgen voll gesperrt. Gegen 8.45 Uhr wurde die Sperrung wieder aufgehoben. "Ein Kehrfahrzeug ist eingetroffen, die Aufräumarbeiten dauern noch etwas", hieß es zuvor von der Polizei. Zwischen Dortmund-Süd und Witten war ein Pkw aus zunächst unbekannten Gründen liegen geblieben und stand ohne Beleuchtung auf dem linken Fahrstreifen. Ein Sprinter sei auf ihn aufgefahren.

Der Fahrer des Pkw wurde eingeklemmt, zum Glück aber nur leicht verletzt. Die Polizei sprach von einem zweiten, leicht Verletzten, "aber offenbar beides nichts Dramatisches". Ob der Unfall im Zusammenhang mit Glätte stehe, sei noch nicht klar. Der Verkehr hatte sich laut WDR schnell rund fünf Kilometer weit aufgestaut.

A45 nach Brand von Sattelzug in Hessen mehr als zehn Stunden gesperrt

Wegen eines brennenden Sattelzugs ist die Autobahn 45 bei Haiger (Lahn-Dill-Kreis) für mehr als zehn Stunden gesperrt worden. Ein technischer Defekt der Bremsen hatte den Auflieger des Lastwagens am Dienstagabend in Flammen aufgehen lassen, wie die Polizei in Gießen mitteilte. Der 34-jährige Fahrer fuhr auf den Standstreifen und koppelte die Zugmaschine ab. Er wurde mit Verdacht auf eine leichte Rauchvergiftung in ein Krankenhaus gebracht.

Die Ladung stand in Flammen und musste von einer Fachfirma gelöscht werden. Es handelte sich dabei um 24 Tonnen Thermospeicher für die Gussindustrie. Der Auflieger wurde total zerstört. Die Autobahn konnte erst gegen 5.00 Uhr am Mittwochmorgen wieder freigegeben werden und war bis dahin in Richtung Hanau voll gesperrt. "Der Fahrbahnbelag ist durch die Hitze zum Glück nicht beschädigt worden, der Verkehr rollt nach einem kleineren Rückstau wieder", sagte ein Polizeisprecher am Morgen. (WE mit dpa)