Kölner Polizei findet Hogesa-Demonstranten nach Fahndung

Hooligan-Mode mit Auschwitz-Motiv: Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der Volksverhetzung.
Hooligan-Mode mit Auschwitz-Motiv: Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der Volksverhetzung.
Foto: Kripo Köln
Was wir bereits wissen
University Auschwitz: Die Kölner Polizei hat mit einem Foto nach zwei Teilnehmern der Hogesa-Demo im Oktober gefahndet. Der Vorwurf: Volksverhetzung.

Köln.. Nach den schweren Ausschreitungen bei der Demonstration von "Hooligans gegen Salafisten" (Hogesa) in Köln im Oktober hat die Polizei zwei weitere Tatverdächtige ermittelt. Nach einer öffentlichen Fahndung mit einem Foto eines Mannes und einer Frau in einschlägiger Kleidung hätten sich rund 30 bis 40 Hinweisgeber bei der Polizei gemeldet, sagte Sprecher André Faßbender am Mittwochmorgen. "Mehrere Zeugen haben die zwei übereinstimmend namentlich genannt. Sie sind wohl aus der Region und werden nun vernommen."

Wie die Polizei mitteilt, wird gegen den jungen Mann und die junge Frau, die auf dem Bild zu sehen sind, wegen des Verdachts der Volksverhetzung ermittelt.

Auch Auschwitz-Torhaus auf dem Pulli

Grund ist die Bekleidung der beiden: Der Mann trägt einen Pullover mit der Aufschrift "Germania", die Frau einen mit dem Aufdruck "University Auschwitz EST. 1941". Auch das Torhaus des NS-Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau ist auf dem Kleidungsstück zu erkennen. (we)