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Eon hofft auf umfassende Atom-Einigung mit der Politik

10.09.2015 | 12:23 Uhr
Das Logo des Eon-Konzerns.
Das Logo des Eon-Konzerns.Foto: Armin Weigel/Archiv/dpa

Düsseldorf.  Der Energiekonzern Eon hofft nach dem Verzicht auf eine Abspaltung seiner deutschen Kernkraftwerke auf eine umfassende Einigung über die Kosten für den Atomausstieg mit der Bundesregierung. "Für die Kernenergie gibt es von Anbeginn eine gemeinsame Verantwortung von Staat und Unternehmen", sagte Vorstandschef Johannes Teyssen am Donnerstag in Düsseldorf. "Jetzt ist es ihre gemeinsame Verantwortung, die Nutzung geordnet zu beenden." Eon habe mit dem Verzicht auf die ursprünglich geplante Ausgliederung der Atomkraftwerke einen "aktiven Beitrag" für eine Lösung der offenen Fragen geleistet.

Damit könne die von der Bundesregierung geplante Kommission offene Themen wie die Finanzierung der Atom-Altlasten in Ruhe angehen. Er erwarte frühestens im ersten Quartal 2016 umfassende Vorschläge, sagte Teyssen.

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) hatte in der vergangenen Woche einen Entwurf für ein Gesetz vorgelegt, mit dem die Energiekonzerne dauerhaft für ihr Atomerbe haften sollen - selbst wenn sie das Geschäft in eine neue Gesellschaft ausgliedern. Trotz erheblicher verfassungsrechtlicher Bedenken entschied Eon am Mittwochabend, auf die geplante Abspaltung des deutschen Atomgeschäfts in die neue Gesellschaft Uniper zu verzichten.

(dpa)

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Eon hofft auf umfassende Atom-Einigung mit der Politik
Eon hofft auf umfassende Atom-Einigung mit der Politik
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2015-09-10 12:23
Energie, Atom
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