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Kein zweites Silvester: Köln stellt Konzept vor

01.02.2016 | 00:41 Uhr
Der neue Kölner Polizeipräsident Jürgen Mathies.
Der neue Kölner Polizeipräsident Jürgen Mathies.Foto: Rolf Vennenbernd/Archiv/dpa

Köln.  Die Stadt Köln stellt heute ein neues Sicherheitskonzept für den Karneval vor. Es ist eine Konsequenz aus den sexuellen Übergriffen auf Frauen an Silvester. Teilnehmer sind unter anderem die parteilose Oberbürgermeisterin Henriette Reker, der Leiter des Rosenmontagszuges Christoph Kuckelkorn und der neue Polizeipräsident Jürgen Mathies. Allein an Weiberfastnacht sollen 2500 Polizisten in Köln auf der Straße sein.

Szenen wie in der Silvesternacht sollen sich auf keinen Fall wiederholen. "Selbstverständlich müssen wir jetzt nach der klaren Zusage "sowas darf nicht mehr vorkommen" all unsere Kräfte auf diese neue Herausforderung konzentrieren", sagte Stadtdirektor Guido Kahlen der Deutschen Presse-Agentur. In der Stadtverwaltung ist man sich bewusst: Wenn es jetzt wieder schief geht, wäre der Ruf Kölns als Feier- und Ausgeh-Stadt wohl erst mal ruiniert.

In der Silvesternacht hatten Gruppen von Männern Frauen umzingelt, bestohlen und sexuell bedrängt. Darunter sollen viele Nordafrikaner gewesen sein.

(dpa)

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2016-02-01 00:41
Brauchtum, Karneval, Sicherheit, Kriminalität
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