Karneval in NRW fordert zahlreiche Alkoholopfer
21.02.2012 | 08:53 Uhr 2012-02-21T08:53:00+0100
Essen. Friedlich, harmonisch, störungsfrei. Der Großteil der Rosenmontagszüge in Nordrhein-Westfalen verlief weitgehend ruhig. Allerdings zählte die Polizei zahlreiche Alkoholopfer. Zu einem tödlichen Zwischenfall kam es im Kreis Euskirchen. Dort wurde ein Mann von einem Motivwagen an einer Hauswand eingeklemmt und starb wenig später im Krankenhaus.
Die Rosenmontagszüge in Nordrhein-Westfalen verliefen nach Angaben der Polizei weitgehend ruhig. Im Kreis Euskirchen wurde der Frohsinn jedoch von einem tödlichen Zwischenfall überschattet.
Am Vormittag wollten Karnevalisten ihren Motivwagen mit einem Traktor aus einer Scheune herausfahren. Doch auf dem eisglatten Untergrund geriet das Gespann ins Rutschen und erfasste einen 24-jährigen Mann. Der konnte sich nicht mehr befreien und wurde zwischen dem Anhänger und der Hauswand eingeklemmt - und starb aufgrund seiner schweren Verletzungen später im Krankenhaus.
Im übrigen Land zogen die Ordnungshüter eine positive Bilanz. Die Düsseldorfer Polizei berichtet von 34 abgeschleppten Autos, einem Kind, das seine Eltern aus den Augen verloren hatte, vier betrunkenen Randalierern sowie zehn Festnahmen wegen Körperverletzungen. Angesichts von rund einer Million Jecken spricht die Polizei von einem friedlichen Umzug. Auch in Essen lief es ruhig .
Getrunken bis zur „Hilflosigkeit“
Ähnlich entspannt zog die Polizei Gelsenkirchen ihre Bilanz: 100 000 Zuschauer beim Umzug in Erle. Da seien drei Festnahmen, sechs Körperverletzungen und ein Widerstand gegen einen Polizisten positiv zu bewerten. Allerdings sei aufgefallen, dass zahlreiche Jugendliche betrunken gewesen seien.
Der Alkohol floss eben in Strömen. Allerdings auch in den Ausguss. In Krefeld stellte der städtische Ordnungsdienst bei Kindern und Jugendlichen 20 Liter Bier und 37 Liter Höherprozentiges sicher. Für 13 angesäuselte Jugendliche endete der Rosenmontag in der Sammelstelle. In Stadtlohn (Kreis Borken) musste ein Jugendlicher ins Krankenhaus eingeliefert werden, weil er bis zur „Hilflosigkeit“ getrunken hatte.
In Hagen nahm die Polizei einen Betrunkenen fest – „zur Verhinderung von Straftaten“, wie es im Polizeibericht heißt. Der Mann war allerdings schon 56 Jahre alt.

12:17
ich sage es mal wie es ist....wenn mir mitte der 80er als 16 jähriger so ein schnösel vom ordnungsamt versucht hätte das bier wegzunehmen hätte es geknallt und zwar zusammen mit der ganzen klicke.....
soviel zum thema die "jugend" wäre heute ja sooooo schlimm
das gegenteil ist der fall die lassen sich das ja alles gefallen....
ich schütte wofür ich bezahlt habe doch nicht in den gulli nur weil so ein sesselpupser meint ich dürfe das nicht trinken...niemals....
sry aber heute übertreibt man den "jugendschutz" masslos
bier und schnaps wegzukippen ....geht mal garnicht....
früher gab es genauso viele komasaufende 16 jährige wie heute...verbote bringen GARNICHTS,machen es eher noch attraktiver....
aber wir leben in einer verbotsgesellschaft...
leider
bestes beispiel e-zigarette....
die sind "neu" also kann es für die seeselpupser schon mal nichts gutes sein,geringere steuereinnahmen...verbieten
die tabaklobby verdient weniger an den (weit gefährlicheren) glimmstengeln,verbieten
12:05
Alkoholopfer. Was für ein Schwachsinnswort. Böser böser Alkohol.
11:21
wie gut, daß dieser Deppenauflauf vorbei ist.
11:08
Eine Gesellschaft in der Alkoholkonsum dazu gehört und in der die Droge Alkohol dazu gehört wie das tägliche Brot, muss so nen paar Alkoholopfer schon verkraften... was vertragen die Luschen denn auch nix...