Justiz ermittelt gegen NRW-Staatssekretärin Kaykin
11.03.2012 | 16:03 Uhr 2012-03-11T16:03:52+0100
Essen In ihrer früheren Funktion als Geschäftführerin der Begegnungsstätte an der Ditib-Moschee in Duisburg Marxloh soll Kaykin Mitarbeiter schwarz beschäftigt haben.
In der Affäre um die zweifelhafte Finanzierung der Begegnungsstätte an der Ditib-Moschee in Duisburg-Marxloh gerät NRW-Staatssekretärin Zülfiye Kaykin weiter unter Druck. Nach Recherchen der WAZ ermittelt die Staatsanwaltschaft Duisburg jetzt gegen Kaykin wegen des Verdachts auf Sozialversicherungsbetrug .
Kaykin soll als damalige Geschäftsführerin der Begegnungsstätte Mitarbeiter schwarz beschäftigt und nicht ausreichend Arbeitslosen- und Krankenversicherungsbeiträge abgeführt haben. Darüber hinaus prüft die Staatsanwaltschaft weitere Betrugsvorwürfe. Kaykin leitet derzeit die Integrationsarbeit im NRW-Sozialministerium.
Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft wollte die Informationen am Sonntag nicht kommentieren. Kaykin sagte: "Die Staatsanwaltschaft Duisburg hat mich schriftlich über die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens unterrichtet, ohne den Sachverhalt auch nur ansatzweise zu benennen. Ich habe eine Anwaltskanzlei beauftragt, umgehend Akteneinsicht zu beantragen.“

14:13
Sie ist doch sehr gut integriert?! Und das Bundesverdienstkreuz hat sie dafür auch.
Hat sie es eigentlich von Wulff bekommen?
19:01
Ich denke, dass wir diese Tröten in der nächsten Zeit noch öfter brauchen werden.
18:54
Das ist uninteressant, Frau Kaykin. Viel wichtiger ist zu erfahren was an den Vorwürfen dran ist.
18:45
Hoffentlich bekommt die Staatsanwaltschaft nicht noch Probleme mit Herrn Erdogan. Könnte ja sein, dass sie dort auch noch diplomatische Immunität besitzt?!?!?
18:44
... dann sollte Sie auf alle DITIB, ATIP, VIZK, Gülen Vereine mal intensiv ein Auge werfen. Nicht nur dass, die Steuerfahnder sollten auch einmal alle Bücher und Konten dieser juristischen Personen und deren Vorstandsmitglieder intensiv überprüfen, wenn Sie natürlich die Courage dazu haben und vor allem, wenn die SPD es zulässt! Da werden schnell die negativen Erinnerungen wach an einem Verein Namens: "Deniz Feneri e. V." und dessen Hintermänner.
18:19
Bitte nicht so schnell vorurteilen, nach islamischem Recht hat sich die Dame absolut korekt verhalten.
17:59
Ich finde, bei solchen schweren Anschuldigungen seitens der Staatsanwaltschaft, sollte Frau Kaykin ihr Amt erst einmal ruhen lassen bis alles geklärt ist.
Ich nehme an das die Staatsanwaltschaft in diesem Fall genau recherchiert hat, und die Vorwürfe sich nicht "aus der Nase gezogen hat".
Und wie BorbeckerBefreiungsFront schon so treffend über Herrn Wulff geschrieben hat, "Als gegen ihn die Staatsanwaltschaft ermittelt hat, ist er zurückgetreten."
17:56
Wie man die Fördertöpfe abgreift, das wissen sie alle und besonders Frau Kaykin.
Und wie man an Fördergelder kommt, darin sollten die Moscheevereine geschult werden.
Hier wurden Gelder an Leute verteilt, die wahrscheinlich gar nicht oder nur sehr eingeschränkt ihre Arbeitskraft für die gezahlten Gelder einsetzen mussten.
Die Anzahl der Projekte, die letztendlich betreut wurden, hielt sich ja in Grenzen.
17:50
Hier noch mehr aus dem WAZ Rechercheblog.
https://www.derwesten-recherche.org/2012/03/staatsanwaltschaft-ermittelt-gegen-nrw-staatssekretaerin-kaykin/
Nach unseren Recherchen ermittelt die Staatsanwaltschaft Duisburg jetzt gegen Kaykin wegen des Verdachts auf Sozialversicherungsbetrug.
Nach unseren Informationen soll Kaykin als damalige Geschäftsführerin der Begegnungsstätte Mitarbeiter schwarz beschäftigt und nicht ausreichend Arbeitslosen- und Krankenversicherungsbeiträge abgeführt haben
So hatte Kaykin als Chefin der Begegnungsstätte mehrere tausend Arbeitsstunden für die Unterrichtung von Moscheegemeinden abgerechnet, ohne nennenswert Kurse gegeben zu haben
17:41
Im rechercheblog der WAZ kann man nachlesen weswegen der staatsanwalt möglicherweise ermittelt.
http://www.derwesten-recherche.org/2012/01/die-causa-kaykin-kein-wunder-in-marxloh/
Staatssekretärin Kaykin steht unter einem schwerwiegenden Verdacht: sie soll für finanzielle Unregelmäßigkeiten der Duisburger Begegnungsstätte verantwortlich sein. Mittlerweile prüft der Landesrechnungshof die Angelegenheit. Der Vorwurf: Missmanagement und dubiose Abrechnungen. Auch die Staatsanwaltschaft Duisburg ermittelt – zunächst noch gegen Unbekannt. Der Verdacht: es sei in betrügerischer Absicht versucht worden, öffentliche Fördergelder ohne Gegenleistung abzustauben.
Im Kern geht es um ein gescheitertes Leichtturmprojekt, für das Kaykin verantwortlich war.