Das aktuelle Wetter NRW 13°C
Glatteis

In Düsseldorf liegt mehr Schnee als auf dem Kahlen Asten

Über 700 Räumfahrzeuge waren im Einsatz, um die Straßen in NRW vom Schnee zu befreien.Foto: Manuela Schwerte / WAZ FotoPool
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Schnee und Straßenglätte haben viele Pendler in NRW kalt erwischt. Auch Sie?

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Die Verkehrsprobleme dürften in den nächsten Tagen in der Region erhalten bleiben, mit Verweis auf die Wetteraussichten: Am Dienstag-Nachmittag kündigen sich neue Schneefälle an, sagt Rebecca Krampitz vom Wetterdienst Meteomedia in Bochum. Auch am Mittwoch ist mit Schnee zu rechnen. Donnerstag und Freitag dieser Wochen dürfte es wohl trocken bleiben; "in einigen Landesteilen könnte sich dann auch die Sonne zeigen".

Die kalte Luft strömt von Nord-Ost-Europa nach Deutschland und bestimmt das Wetter hier. Am Mittwoch soll es vorwiegend in Bayern und Sachsen, aber auch in Teilen Mitteldeutschlands stärker schneien; in NRW dürfte der Neuschnee dann etwas nachlassen. Für das Wochenende wird erneut mit Schneefällen gerechnet, "soweit man das jetzt schon sagen kann", räumt Krampitz ein. Ihr Fazit: "Es ist Winter!"

Sauerland hilft mit Schneekanonen nach

Zwar hat der Schnee NRW flächendeckend erfasst, gleichwohl gibt es Regionen, die derzeit weniger Weiß sind als etwa Rheinland oder Ruhrgebiet: "Das Sauerland hat vergleichsweise wenig abgekommen", sagt Meteorologin Cornelia Urban vom Deutschen Wetterdienst in Essen. "Mit sechs Zentimetern Schnee liegt in Düsseldorf derzeit mehr Schnee als auf dem Kahlen Asten."

Winter
Lkw verursachen nach Schneefall Verkehrschaos

Der Winter hat am Morgen tausende Pendler kalt erwischt: Während im Kreis Wesel nichts auf Neuschnee und Glatteis hindeutete, waren in Duisburg zehn Zentimeter Schnee gefallen. Zahlreiche Lkw standen dort an Brücken und Auffahrten quer, auf Autobahnen 3, 40, 42 und 59 staute sich der Verkehr.

Entsprechend auf Hochtouren laufen seit vergangener Woche die Schneekanonen in den Wintersportregionen im Sauerland. Die natürliche Schneedecke beträgt in Winterberg und Umgebung nur wenige Zentimeter. "Das macht ein schönes Bild, reicht aber weder fürs Ski- noch Langlaufen", erklärte eine Sprecherin der Wintersport-Arena am Dienstag. "Allerdings sind die derzeitigen Temperaturen von fünf Grad minus optimal für die Beschneiungen der Pisten." Tag und Nacht feuern die Schneekanonen und häufen Schneereserven für die bevorstehende Saison in den kommenden Wochen an - knapp ein halber Meter Schnee liegt so schon auf den Pisten.

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Kommentare
16.01.2013
15:24
700 Räumfahrzeuge kämpfen gegen Schnee und Glatteis
von Spatenklopper | #52

Wir hatten heute in der Firma eine Anlieferung aus den Niederlanden, erste Frage vom Fahrer " Habt ihr hier keinen Räumdienst?"

Im weiteren Gespräch fanden wir den Grund weshalb selbst der Räumdienst in den Niederlanden funktioniert, nur hier nicht.
In den Niederlanden werden die Räumaufträge an Firmen gegeben und wenn diese ihre Arbeit nicht erledigen, bekommen die einfach kein Geld und im nächsten Jahr sicherlich keine weiteren Aufträge.

In den exponierten Städten des Ruhrgebiets sieht es dann eher so aus, dass zu allererst die Straßen gestreut werden, in denen "hohe" Funktionäre der Stadt wohnen, danach (falls nix dazwischen kommt) Bushaltestellen und Bürgersteige(vor öffentlichen Gebäuden) 10 cm dick unter Salz gesetzt werden und sollte dann noch was im Auto sein, einmal kurz über die Autobahn.
Danach Mittagspause, neues Salz besorgen und wenn der Feierabend noch nicht zu nahe ist, kurz über die ein oder andere Hauptverkehrsstraße.

Die Stadt und ihr Klüngel....

16.01.2013
11:14
700 Räumfahrzeuge kämpfen gegen Schnee und Glatteis
von spiritus2008 | #51

Wenn ich dieses dumme Geschwafel der Verantwortlichen höre stellen sich mir die Haare auf. Die sollten wirklich mal nach Bayern kommen und dort sehen wie man das macht! So ein Chaos gibt es nirgendwo, nur in NRW. Über 5-10 cm Schnee wird in Bayern nur gelacht. Die Strassen sind bis auf kleine Nebenwege fast immer kpl. frei.

16.01.2013
08:11
700 Räumfahrzeuge kämpfen gegen Schnee und Glatteis
von Pepper2805 | #50

Da haben wir zwei Tage Winter mit max. 15 cm Schnee und alle sind überfordert - einfach nur armseelig.

Dann würde mich noch interessieren, wo die Straßen geräumt und gestreut wurden. Auf meinem Weg zur Arbeit ist das seit Beginn des Schneefalls jedenfalls nicht geschehen. Auf den Hauptstraßen ist es zzt. nur möglich zu fahren, weil Schnee und Matsch durch die vielen Autos aufgelöst wurde.

Die Bayern lachen sich sicher bei solchen Verhältnissen krumm.

16.01.2013
07:13
Ein Artikel...
von Sternenpaule | #49

zur Prävention drohender Kritik, oder wie?

700 Fahrzeuge! Mein Gott, so viel, sie tun was sie können...diese Selbstbeweihräucherung JEDES JAHR neu, *otzt mich an.

Was soll das?

Einfach die Arbeit machen und mal ein wenig früher aus den Federn kommen, um sich eben NICHT vom "Schnee überraschen lassen".

"Wir wurden vom Feind überrascht und besiegt.", damit hätte Napoleon keine Schlacht gewonnen.

16.01.2013
06:07
700 Räumfahrzeuge kämpfen gegen Schnee und Glatteis
von ichliebekoenigsblau | #48

nur in GLADBECK wurde man NICHT überrascht ! Wieso derart pauschale headline ??

Hier wurde schön , wie gewohnt , geräumt !
Schon zu nächtlicher Zeit !

Glückauf Gladbecker-ZBG DANKE

16.01.2013
01:12
700 Räumfahrzeuge kämpfen gegen Schnee und Glatteis
von trickflyer | #47

vom schnee überrascht.ich lach mich schlapp.es fängt sonntag abend an zu schneien, und die knechte fangen montags an zu räumen,wenn überhaupt.und wundern sich über verstopfte strassen.da muss man erst mal drauf kommen.

15.01.2013
23:49
700 Räumfahrzeuge kämpfen gegen Schnee und Glatteis
von Juelicher | #46

Wenn sich - wie im Horrorwinter vor zwei Jahren - in Gelsenkirchen Gelsendienste vor allem darauf konzentriert, seine Verträge mit BP zu erfüllen, deren Werke vom Schnee zu räumen u. die Straßen gleichzeitig völlig vernachlässigt werden, muss Kritik erlaubt sein. Der Stress bei Schnee u. Eis hier im Flachland hat vor allem mit den schlechten Leistungen der lokalten Räumdienste zu tun u. weniger damit, dass die Menschen sich übermäßig aufregen würden. In Süddeutschland oder auch in den Mittelgebirgen wird auch deutlich besser geräumt als hier. Deshalb ist dort insofern der Stressfaktor auch geringer.

15.01.2013
22:59
@#43 & #44
von Spatenklopper | #45

Es geht hier auch eigentlich nicht um die paar cm Schnee.
Es geht um Eigenlobhudeleien, Schönredereien und sich selbst auf die Schulter klopfen, von Leuten die jedes Jahr aufs neue freie Straßen anpreisen und es nicht auf die Reihe bekommen.
Wenn klar gesagt werden würde, dass es nur so funktioniert wie es aktuell ist, wäre der Unmut um einiges geringer.

15.01.2013
22:38
700 Räumfahrzeuge kämpfen gegen Schnee und Glatteis
von parkstadion | #44

Leute seid doch einfach mal gelassener,steht eher auf und wenn ihr dann immer noch zu spät kommt,dann ist ebenso.Es gibt sachen,die kann man nicht ändern!Furchtbar dieser Stress hier in Flachlanddeutschland.

2 Antworten
700 Räumfahrzeuge kämpfen gegen Schnee und Glatteis
von Poirot | #44-1

Tja, wenn ich so wie Sie keine Verpflichtungen hätte, wäre ich auch die Ruhe in Person, nur legt mein Chef leider Wert auf Pünktlichkeit, wie doof!

700 Räumfahrzeuge kämpfen gegen Schnee und Glatteis
von Musashi | #44-2

Na, wenn der es pünktlich schafft, dürften Sie es doch auch wohl hinbekommen, oder?

15.01.2013
22:10
700 Räumfahrzeuge kämpfen gegen Schnee und Glatteis
von elinkatharina | #43

Ich kann mich mühsam erinnern: früher nannte man diese Jahreszeit "Winter", wo es völlig normal war, dass Schnee fiel. Heute "kämpft" man gegen 5-10 cm Schnee.
Die WAZ sollte sich dringend einer andern Wortwahl befleißigen - Kampf ist etwas völlig anderes.

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