Heute ist der „Tag des Bieres“

An Rhein und Ruhr..  Heute gibt es in den Kneipen und Bars einen Grund mehr, anzustoßen: den Tag des Bieres. Er findet stets am 23. April statt; die Brauereien hatten ihn ins Leben gerufen, um ihr Produkt in den Blick zurück und den Absatz anzukurbeln. Das tut auch weiterhin Not, wie aktuelle Zahlen des Landesamtes für Statistik zeigen.

Ihnen zufolge haben die 32 nordrhein-westfälischen Brauen im Jahr 2014 insgesamt 18,5 Mio Hektoliter alkoholhaltiges Bier erzeugt. Rein rechnerisch ist das zwar genug, um jedem Einwohner NRW 350 Gläser Bier hinzustellen (0,3 Liter) – und damit quasi jeden Tages eines. Aber: Es waren 573 000 Hektoliter weniger als im Vorjahr (-3%). Die Produktion ist damit weiter rückläufig. 22% des deutschen Bieres werden in NRW hergestellt.

79 Cent je Liter

Für ihr Bier haben die hiesigen Brauereien im Jahr 2014 insgesamt 1,47 Milliarden Euro erhalten. Der Absatzwert lag damit bei 79 Cent je Liter. Das waren drei mehr als im jahr 2009 und immer zehn mehr als im aktuellen Bundesvergleich.
„Tag des Bieres“: Angelehnt ist er den Erlass der „Bairischen Landordnung“ am 23. April 1516. Damals wurde das deutsche Reinheitsgebot proklamiert. Seither gilt: Ins Bier gehört nur Wasser, Hopfen und Gerste (die Hefe wurde erst später erwähnt, als man in der Lage war, Hefe herzustellen).