Gute Aussichten auf Schmuddelwetter

An Rhein und Ruhr..  So mancher Meteorologe spricht beim Blick auf die Aussichten für die nächsten Tage von einer „Siff-Woche“. Zwar wird der in den vergangenen Tagen zunehmend nervende Wind des Sturmtiefs „Hermann“ nicht weiter wehen, dafür aber sinken die Temperaturen Tag für Tag tiefer in den Keller. Und wenn’s ganz heftig wird, sorgt die Tiefdruckrinne, die sich von Norwegen über die britischen Inseln bis Portugal erstreckt, in den nächsten Tagen nicht nur für Regen und Graupel, sondern auch für den ein oder anderen Schneeschauer bis in tiefe Lagen. Nachts, warnt Rainer Buchhop vom Wetterdienst Meteo-group, werde es zudem überall an Rhein und Ruhr frostig. Autofahrer müssten also spätestens mit dem Berufsverkehr am Montag aufpassen, dass sie nicht ins Rutschen geraten. Aber auch tagsüber dürfte die Temperatur kaum an die Fünf-Grad-Marke herankommen.

Vor allem im Bergland über 500 Meter wird der Schnee, der fällt, auch liegenbleiben. Gute Aussichten also für einen kleinen Ski-Trip ins Sauerland oder in die Eifel. Ob der Winter tatsächlich noch richtig einzieht, darüber sind sich die Wettermodelle nicht einig. Es ist nicht mal auszuschließen, dass der milde Wind Ende des Monats wieder übers Land weht.