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Großbrand zerstört Holzhandlung in Krefeld - 170 Feuerwehrleute im Einsatz

10.07.2012 | 07:08 Uhr
Großbrand zerstört Holzhandlung in Krefeld - 170 Feuerwehrleute im Einsatz
Das etwa 5000 Quadratmeter große Gelände einer Holzhandlung in einem Krefelder Gewerbegebiet ist bei einem Großbrand in der Nacht zu Dienstag komplett zerstört worden. Die Flammen griffen auf einen angrenzenden Bauhof über. Foto: dapd

Krefeld.   Bis zu 170 Feuerwehrleute haben in der Nacht zu Dienstag versucht, den Großbrand in einem Krefelder Gewerbegebiet zu löschen. Um 20.03 Uhr war das Feuer gemeldet worden, das das etwa 5000 Quadratmeter große Gelände komplett zerstört hat. Die Kripo ermittelt zur Brandursache.

Bei einem Großbrand ist in der Nacht zu Dienstag das Gelände eines Holzhandels in einem Krefelder Gewerbegebiet komplett zerstört worden. Das Feuer habe auf einen angrenzenden Bauhof übergegriffen, sagte Josef Dohmen, Chef der Krefelder Feuerwehr, auf Anfrage am Morgen; er rechnete damit, dass die Löscharbeiten am Dienstag noch bis zum Abend dauern würden. Verletzt wurde bislang niemand, nach Einschätzung der Polizei ist durch das Feuer ein Millionenschaden entstanden.

Montagabend um 20.03 Uhr war die Feuerwehr alarmiert worden: In dem Unternehmen mit einem etwa 5000 Quadratmeter großen Gelände an der Mevissenstraßen war der Brand aus noch nicht bekannter Ursache ausgebrochen. Um das Feuer zu bekämpfen, das großte Teile der Stadt in schwarzen Rauch hüllte, riefen die Krefelder Kollegen aus Mönchengladbach, Duisburg, dem Kreis Viersen und dem Kreis Wesel zu Hilfe. Bis zu 170 Feuerwehrleute waren in der Nacht vor Ort, am Dienstagmorgen waren immer noch rund 100 im Einsatz.

Kripo ermittelt zur Ursache des Feuers

Die Retter konnten verhindern, dass das Feuer auf einen angrenzenden Supermarkt übergriff. Gegen Mitternacht bekamen die Einsatzkräfte den Brand langsam unter Kontrolle. Ein Fabrikations- sowie ein Geschäftsgebäude seien allerdings komplett abgebrannt. Das Gebiet um den Großbrand war weiträumig abgesperrt; schon allein, weil die Feuerwehr „von weit her Wasser heranführen“ musste, wie Dohmen erklärte - die Straßen lagen im Umkreis von mehreren hundert Metern voller Schläuche. Der Brand habe allerdings auf einen angrenzenden Bauhof übergegriffen: Mehrere Werkstätten standen am Dienstagmorgen noch in Flammen.

Anwohner versammelten sich in der Rheinlandhalle, wo eine Anlauf- und Informationsstelle eingerichtet wurde.  Immer wieder seien rund um den Brandort Explosionen zu hören gewesen, berichteten Augenzeugen. Nach Angaben eines Polizeisprechers waren Gasflaschen explodiert, die sich an der Holzhandlung befanden.

Die Ursache des Feuers ist bislang nicht bekannt. Die Kripo ermittele, sagte ein Sprecher der Polizei Krefeld; der Sachverständige haben wegen des andauernden Feuers allerdings den Brandort noch gar nicht begutachten können. (moi/mit dapd)


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