Gericht verbietet "Trophäenfischen" am Angelteich

Das "Trophäenfischen" zum Posieren mit dem lebenden Fang am Angelteich bleibt verboten. Das hat das Oberverwaltungsgericht Münster festgestellt und damit eine Entscheidung aus der ersten Instanz bestätigt, wie das Gericht am Montag mitteilte. Geklagt hatte der Betreiber eines Angelteiches in Vreden im westlichen Münsterland. Bei ihm können Forellen, Störe, Welse, Hechte oder Karpfen gegen Bezahlung geangelt werden.

Münster.. Anschließend werden die Fische lebend aus dem Wasser gezogen, vom Haken gelöst, vermessen und fotografiert. Danach geht es für die Fische zurück in den Teich. Wie bereits das Verwaltungsgericht Münster sieht das OVG darin allerdings einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz (Az.: 20 B 209/15, Urteil vom 3. Juli 2015). Demnach müssen die geangelten Fische unverzüglich betäubt, getötet und vom Angelhaken gelöst werden. Das Wiedereinsetzen ist nicht erlaubt.