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Notwehr vorgetäuscht: Bielefelder muss ins Gefängnis

19.01.2016 | 12:36 Uhr
Der Angeklagte Viktor A. (l) am 19.01.2016 neben seinem Verteidiger Tiemo Augenstein.
Der Angeklagte Viktor A. (l) am 19.01.2016 neben seinem Verteidiger Tiemo Augenstein.Foto: F. Gentsch/dpa

Bielefeld. 

Für den Totschlag an seiner Frau muss ein 67-jähriger Mann aus Bielefeld für fast zehn Jahre ins Gefängnis. Das Landgericht Bielefeld verurteilte ihn am Dienstag zu einer Haftstrafe von neun Jahren und sechs Monaten. Der Mann hatte seine 41 Jahre alte Frau erwürgt und mit einem Holzstiel auf sie eingeschlagen. Dann wählte er den Notruf und drückte der Frau ein Messer in die Hand, um Notwehr vorzutäuschen. "Beim Motiv können wir nur spekulieren, aber Sie haben als Adoptivvater einem Kind verantwortungslos die Mutter genommen", sagte die Vorsitzende Richterin Jutta Albert nach der Urteilsverkündung.

(dpa)

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Notwehr vorgetäuscht: Bielefelder muss ins Gefängnis
Notwehr vorgetäuscht: Bielefelder muss ins Gefängnis
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http://www.derwesten.de/region/gericht-spricht-urteil-nach-tod-einer-ehefrau-id11475959.html
2016-01-19 12:36
Prozesse, Kriminalität
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