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Gelsenkirchener Zoo will noch dieses Jahr Tiger anschaffen

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Tiger "Altai" (links) verletzte die Pflegerin tödlich

Immer wieder kommt es zu gefährlichen Zwischenfällen in Zoos. Ende 2009 attackierte ein weißer bengalischer Tiger im Tierpark Aschersleben (Sachsen-Anhalt) eine Pflegerin und verletzte sie schwer. Bei der Reinigung des Geheges war das Gitter offen gelassen worden.

Das Tier griff die Pflegerin von hinten an, packte sie am Hals und zerrte sie ins Freie. Ein mutiger Mitarbeiter konnte das Tier nach dem Angriff im Käfig einsperren und verhinderte Schlimmeres.

Im Osnabrücker Zoo entkam zuletzt ein Wolf gleich zwei Mal innerhalb von vier Wochen. Beim letzten Mal hatte er einen Elektrozaun abgerissen und war aus seinem Gehege gesprungen. Ein Tierpfleger konnte das Tier mit einem Kescher einfangen.

In der Wildnis leben nur noch rund 3200 Tiger

Der Sprecher der Tierschutzorganisation WWF, Jörn Ehlers, sagte im Gespräch mit der Nachrichtenagentur dapd, die in Zoos gehaltenen Tiger seien allesamt verhaltensgestört und würden in freier Wildnis nicht überleben. Die Zahl der frei lebenden Tiger wird auf 3.200 geschätzt.

Die Einzelgänger durchstreifen große Gebiete nach Nahrung; der Mensch gehöre in der freien Natur nicht zur Beute der Raubkatzen.

Der Gelsenkirchener Zoo will noch in diesem Jahr vier Tiger kaufen . Sie sollen ein neues Gehege in der Asien-Welt bewohnen. Tierschützer haben diese Pläne wiederholt kritisiert.(afp/dapd/kas)

Tiger tötet Pflegerin

 

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Kommentare
26.08.2012
12:41
Entlaufener Tiger tötet Tierpflegerin im Zoo von Köln
von Carsten_H | #17

Mußte denn der Tiger gleich erschossen werden, nur weil jemand laut andersweitiger Medien fahrlässig gearbeitet hat?
Sicher ist da ein Mensch...
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1 Antwort
Keine Ahnung?
von traurigeWahrheit | #17-1

Sie stellen sich das ein bisschen zu einfach vor. Die Betäubung eines Zootiers aus der Distanz läuft nicht ab wie eine Vollnarkose bei einem Menschen auf dem OP-Tisch, der das Betäubungsmittel direkt in die Vene verabreicht bekommt und nach ein paar Sekunden ausgeknockt ist. Das Betäubungsmittel kann nur in den Muskel gespritzt werden- allein dadurch dauert es schon mehrere Minuten, bis die Wirkung eintritt, und das setzt ein Tier voraus, das entspannt in seinem Gehege herumliegt. Wenn der Tiger gestresst und voller Adrenalin durch den Zoo springt, wird der Wirkungseintritt noch weiter verzögert. Natürlich setzt das auch voraus, das man gleich einen Volltreffer landet und der Pfeil richtig sitzt und die ganze Ladung injizieren kann, bevor er herausfällt- sicher ist das nämlich trotz Widerhaken am Pfeil keineswegs. Außerdem liegt so ein Narkosepfeil nicht fertig herum, weil die Dosierung immer auf das Gewicht des jeweiligen Tieres abgestimmt werden muss.

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Entlaufener Tiger tötet Tierpflegerin im Zoo von Köln
Entlaufener Tiger tötet Tierpflegerin im Zoo von Köln
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2012-08-25 13:48
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