Orkan
Fünf Jahre nach Kyrill
17.01.2012 | 17:35 Uhr 2012-01-17T05:35+0100
Es ist ein symbolischer Akt, mit dem Johannes Remmel an den verheerenden Orkan "Kyrill" erinnert. Auf einer Schonung in einem Waldgebiet im sauerländischen Arnsberg pflanzt der grüne NRW-Umweltminister am Freitag einen Eichensetzling. Dort, wo der Sturm vor genau fünf Jahren einen ganzen Fichtenbestand wie Streichhölzer umknickte, hat sich inzwischen im Ansatz ein junger Mischwald entwickelt.Der fünfte "Kyrill"-Jahrestag ist für die Förster in NRW Anlass, in den Wäldern Bilanz zu ziehen: In der Nacht vom 18. auf den 19. Januar 2007 tobte der bislang stärkste Orkan hierzulande mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 200 Stundenkilometern über Europa. Die schwersten Schäden in den Wäldern richtete er in Deutschland und hier insbesondere in NRW an.Foto: WR
Vor fünf Jahren fegte "Kyrill" über NRW. In Deutschland starben infolge des Orkans 13 Menschen.