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Freibäder hoffen auf Besucheransturm am Wochenende

15.08.2012 | 15:31 Uhr
Auch das Essener Grugabad bereitet sich auf einen großen Besucheransturm vor.Foto: WAZ FotoPool

Essen.  Mit Temperaturen über 30 Grad hat sich gerade so etwas wie eine kleine Hitzewelle über Nordrhein-Westfalen festgesetzt – die erste überhaupt in diesem Jahr. Besonders das bevorstehende Wochenende, das letzte in den Sommerferien, soll noch einmal ordentlich Geld in die Bäderkassen spülen.

Die Freibadbetreiber der Region freuen sich auf einen versöhnlichen Saisonabschluss . Der durchwachsene Sommer 2012 erfuhr erst im August einen deutlichen Aufschwung bei den Badegastzahlen. Dass es nicht schlimmer als im Vorjahr werden kann, da sind sich die Bäderchefs einig. Einigkeit herrscht aber auch in dem Punkt, dass es so gut wie unmöglich ist, ein Bad wirtschaftlich zu betreiben.

Weit entfernt vom Rekordjahr 2003

Einen erfolgreichen Start in die Badesaison verzeichnete das Freibad „Schöne Flöte“ in Holzwickede. „Mit 9.000 Gästen sah es im Mai zunächst gut aus“, sagt Bäderchef Stefan Petersmann, „aber dann kam der Juni, der schlechteste, seit ich mit Bädern zu tun habe.“ Zudem sei es so, führt Petersmann aus, dass sich ein Bad erst nach drei aufeinanderfolgenden schönen Tagen fülle. „Das wird Ihnen jeder Betreiber bestätigen“, so Petersmann weiter. Im NRW-Sommer 2012 war dies eine absolute Seltenheit.

Bis dato zählte das Holzwickeder Bad rund 40.000 Besucher , weit entfernt vom Rekordjahr 2003 mit 113.000 Badegästen. Ein paar schöne Wochen jedoch könnten das Jahr noch retten. „Immerhin haben wir noch viereinhalb Wochen vor uns.“ Geöffnet ist die „Schöne Flöte“ von 9 bis 20 Uhr, bis 22 Uhr dürfen die Kunden des Fitness-Centers ihre Bahnen ziehen.

Besucherstärkste Tage werden erwartet

„Unsere Saison ist bisher eher bescheiden verlaufen, weil wir zu 100 Prozent wetterabhängig sind“, schildert Thomas Schulte die Lage beim Essener Grugabad, „aber am Wochenende erwarten wir die besucherstärksten Tage des Jahres.“ 6.000 bis 10.000 Gäste könnten es werden, hofft der stellvertretende Badbetriebsleiter.

So schön ist der Sommer

„Dann verteilen wir unser Personal auf die Nachmittagsschichten, weil das Bad erfahrungsgemäß erst gegen Mittag voll wird“, sagt Schulte und nennt eine simple wie einleuchtende Faustformel: „Ist das Wetter schön, ist das Bad voll, sonst ist es leer.“ Von 8 bis 20 Uhr darf gebadet werden, allerdings nur bei schönem Wetter. Bei Regen ist von 6 bis 10 und 14 bis 20 Uhr geöffnet.

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Kommentare
16.08.2012
07:02
Freibäder hoffen auf Besucheransturm am Wochenende
von Kusbutscher | #4

Immer die "armen" Schüler, müssen auch noch was lernen am Nachmittag, können nicht im Freibad faulenzen...wer fragt denn mal wieviele Arbeitnehmer (ja...
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Freibäder hoffen auf Besucheransturm am Wochenende
Freibäder hoffen auf Besucheransturm am Wochenende
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2012-08-15 15:31
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