Frau aus Kevelaer nach Sturz von Kölner Partyschiff gestorben

Vier Menschen sind nach Unfällen in der Silvesternacht gestorben. Viele Menschen wurden schwer verletzt.
Vier Menschen sind nach Unfällen in der Silvesternacht gestorben. Viele Menschen wurden schwer verletzt.
Foto: dpa
Die Zahl der Silvestertoten in Deutschland ist auf vier angestiegen. Eine 32-Jährige aus Kevelaer überlebte den Sturz von einem Schiff nicht.

Köln.. Die Zahl der Silvestertoten in Deutschland ist auf mindestens vier gestiegen. In Köln überlebte eine 32-Jährige einen Sturz von einem Partyschiff in den Rhein nicht. Die Frau aus Kevelaer am Niederrhein sei in einer Klinik an ihren Verletzungen gestorben, teilte die Polizei mit. Sie war in der Neujahrsnacht auf Höhe der Kölner Altstadt vom zweiten Oberdeck in den Fluss gefallen. Die Polizei geht von einem Unfall ohne Fremdverschulden aus. Ein 28 Jahre alter Mann war noch hinterher gesprungen, um sie zu retten. Er überlebte schwer verletzt.

Rommerskirchener zündete Todesböller selbst

Bei der Explosion eines illegalen Böllers in Rommerskirchen (Nordrhein-Westfalen) kam ein 33-jähriger Mann ums Leben. Den Ermittlungen zufolge hatte er den Feuerwerkskörper in der Neujahrsnacht selbst gezündet, wie eine Polizeisprecherin am Freitag in Neuss sagte. Ein Fremdverschulden sei auszuschließen. Der 33-Jährige hatte schwere Kopfverletzungen erlitten und war noch am Unfallort gestorben.

Außerdem war in Sachsen und Schleswig-Holstein je ein junger Mann bei Explosionen vermutlich illegaler Silvesterböller ums Leben gekommen. Bundesweit wurden mehrere Menschen durch Feuerwerkskörper zum Teil schwer verletzt. (dpa)