FDP warnt vor Klagewelle wegen „Blitz-Marathon“ bei Frost
09.02.2012 | 16:07 Uhr 2012-02-09T16:07:00+0100
Düsseldorf. Der für Freitag geplante Blitz-Marathon der NRW-Polizei steht in der Kritik. Weil die Radarmessgeräte bei eisigen Temperaturen nicht richtig funktionieren, fordert die FDP einen Stopp der Aktion. Innenminister Jäger will sie dennoch durchziehen.
Die NRW-FDP warnt vor einer Klagewelle gegen den für Freitag und Samstag bei strengem Frost geplanten landesweiten „Blitz-Marathon“ . Da die drei eingesetzten Radar-Messgeräte nicht für Minusgrade geeignet seien, könnten Temposünder erfolgreich gegen Bußgeldbescheide Einspruch einlegen, erklärte der FDP-Abgeordnete Horst Engel. „Schwierig wird die Beweislast ab minus fünf Grad.“
Engel forderte den Innenminister deshalb auf, die für die Dauer von 24 Stunden geplanten Radarkontrollen abzusetzen. Es sei besser, den „Blitz-Marathon“ erst nach der Kältewelle durchzuführen. Für Freitag sagen Meteorologen landesweit bis zu zweistellige Minusgrade voraus.
Innenminister Ralf Jäger (SPD) hält dennoch an den Plänen fest, bis Samstag früh sechs Uhr an 1400 Kontrollstellen zu „blitzen“. Nach seinen Angaben verfügt die Polizei über genügend Radar-Messgeräte in Streifenwagen, die auch bei Temperaturen unter 10 Grad minus fehlerfrei funktionieren.

10:19
Phrasengedroschenes Halbwissen wird in die Welt posaunt!
Und dafür bekommen diese Herren(die Damen natürlich auch)eine Menge €uros.
08:12
Mein Thermometer zeigte heute Morgen über -10°. Da bin ich extra durch die Kontrolle gefahren. Schön knapp über 60 bei 50 erlaubten. Das wird ein Spaß, außer Verwaltungskosten nix gewesen. Und was kann kann mich der Herr Jäger wohl? Richtig!
Das mach mal Du Vollpfosten, Du wärest ja nicht der erste Hohlkopf der auf die von keinerlei Sachverstand getrübte Meinung der Freien Dummen Partei hereinfällt.
23:12
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21:48
Gott sei Dank gibt es schon Morgen den Blitz-Marathon und nicht erst wenn ich mein Motorrad wieder fahr.
20:02
Die FDP hat noch nicht begriffen, dass diese Aktion für NRW zwingend notwendig ist, um die eben beschlossene Diätenerhöhung wieder hereinzubekommen. Schließlich ist der Haushalt überschuldet und eigentlich kein Geld da für solche Ausgaben.
19:08
Wenn es im Sauerland zu kalt für Lasermessgeräte ist, kann dort immernoch analog aus dem Auto heraus gemessen werden.Im Rheinland ist es bedeutend weniger kalt.
darum geht es aber doch gar nicht.
Eine Messaktion wegen des Wetter abblasen zu wollen ist doch nur populistisch. Es geht um die Reduzierung der Verkehrstoten, wobei überhöhte Geschwindigkeit eine der Hauptursachen ist. Gerade bei frostigen Temperaturen sind Kontrollen angemessen.
Wenn an dem Tag niemand geblitzt werden würde, wäre das ein großer Erfolg! Leider wird dann nächste Woche wieder gerast - warten wir mal ab, was die aktion bringt. Menn morgen auf NRWs Straßen niemand stirbt, sollte man überlegen, ob man mit einer dauerhaften stärkeren Kontrolle Menschenleben retten kann, auch wenn das den Rasern/Tätern nicht passt.
18:25
@lenovo4711:
Nicht ganz. Wenn Sie und ich das machen würden, wäre die Umweltbelastung entschieden zu hoch und ein Knöllchen absolut gerechtfertigt.
Die tapferen Mitstreiter des Minister-Showlaufens schnattern aber im hoheitlichen Auftrag. Da soll sich die Umwelt gefälligst nicht so anstellen!
17:36
Offensichtlich schlagen die 500€ auch aufs Gehirn.
17:35
Sollte ich morgen trotz vorschriftsmäßiger Fahrweise einem mobilen Blitzer zum Opfer fallen, kann sich unser Innenminister warm anziehen!
Davon abgesehen, das kostet eine Menge Geld, wird relativ wenig bringen da es durch die Medien ging und vor allem die Umwelt belasten. Denn ich möchte nicht wissen wieviele Polizisten im Auto mit laufendem Motor sitzen um nicht zu frieren. Und das ist bekannterweise noch nicht mal erlaubt laut StVO!