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Familiendrama

Familiendrama in Leverkusen - Vater tötet seine beiden Kinder

10.03.2013 | 10:42 Uhr
Familiendrama in Leverkusen - Vater tötet seine beiden Kinder
Familiendrama in Leverkusen: Zwei kleine Kinder sind in der Nacht zu Sonntag offenbar von ihrem eigenen Vater getötet worden. Der 33-Jährige brachte sich nach der Tat selbst um.Foto: Volker Hartmann/dapd

Leverkusen  Ein 33-jähriger Familienvater hat offenbar seine beiden kleinen Töchter umgebracht. Danach warf er sich vor einen durchfahrenden ICE. Die Mutter der Kinder fand den Abschiedsbrief des Mannes. Die Polizei geht davon aus, dass familiäre Probleme Auslöser der Tat waren.

Familiendrama in Leverkusen: Zwei kleine Kinder sind in der Nacht zu Sonntag offenbar von ihrem eigenen Vater getötet worden. Der 33-Jährige brachte sich nach der Tat selbst um. Die Polizei geht von familiären Problemen aus.

Gegen 2.30 Uhr kam die Mutter und Ehefrau am frühen Sonntagmorgen im Leverkusener Stadtteil Opladen nach Hause. Dort entdecke sie nach Angaben der Polizei einen Abschiedsbrief ihres Mannes. Der 33-Jährige kündigte darin seinen Suizid an. Da die beiden Töchter im Alter von drei Jahren und zehn Monaten nicht in ihren Betten lagen, alarmierte die Frau die Polizei. Die Beamten durchsuchten daraufhin das Haus und fanden die Mädchen tot im Schlafzimmer der Eltern.

Töchter wurden offenbar erstickt

Nach ersten Ermittlungen geht die Polizei davon aus, dass der 33-Jährige seine beiden Töchter erstickt hat. Die genaue Todesursache soll eine Obduktion der Mädchen klären. Nach Angaben eines Polizeisprechers wird die Untersuchung im Laufe des Sonntages abgeschlossen sein. Nach der Tat begab sich der Vater zum Bahnhof in Leverkusen-Opladen. Dort warf er sich vor einen vorbeifahrenden ICE.

Die Kölner Polizei hat eine Mordkommission eingerichtet. Die Ermittler gehen davon aus, dass familiäre Probleme das Motiv für die Tat gewesen sein dürften. Ob es in der Vergangenheit bereits zu Streitigkeiten innerhalb der Familie gekommen war, wollte ein Sprecher der Polizei nicht sagen. Der "Kölner Stadt-Anzeiger" berichtete auf seiner Internetseite, dass die Familie seit etwa zwei Jahren in dem Mehrfamilienhaus gewohnt habe und von Nachbarn als unauffällig beschrieben werde.


Kommentare
11.03.2013
09:57
.
von AuroraBorealis | #2

"Die Polizei geht von familiären Problemen aus."

Aus anderen Quellen ist zu vernehmen, dass die Familie aktuell von Arbeitslosigkeit betroffen ist und ihn die Angst vor Hartrz IV zu dieser schrecklichen Tat hat verleiten lassen.

Warum steht hier nicht, wie sonst bei fast jedem von derwesten.de berichteten Parkverstoß üblich, welcher Berufstätigkeit der Vater nachgegangen ist?

10.03.2013
12:04
Dort warf er sich vor einen vorbeifahrenden ICE
von fummel | #1

Mein Beileid an die Mutter und viel Kraft.

Täglich werfen sich zwei Menschen aus den unterschiedlichsten Gründen vor einen Zug.

Was für eine kaputte Gesellschaft.




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