Ermittlungen zu Vergewaltigung am 1. Mai in Lünen stocken

Rund 6200 Jugendliche feierten am 1. Mai gemeinsam ausgelassen am Cappenberger See. Abseits der Festwiese - in einem nahe gelegenen Waldstück - wurde eine 17-Jährige aus Dortmund vergewaltigt.
Rund 6200 Jugendliche feierten am 1. Mai gemeinsam ausgelassen am Cappenberger See. Abseits der Festwiese - in einem nahe gelegenen Waldstück - wurde eine 17-Jährige aus Dortmund vergewaltigt.
Foto: Marc Fröhling
Die Ermittlungen zur Vergewaltigung bei der 1.-Mai-Party in Lünen stocken. Auch die Veröffentlichung einzelner Details konnten das nicht ändern.

Lünen.. Bei den Ermittlungen zur Vergewaltigung am Rande der 1.-Mai-Party auf der Grillwiese am Cappenberger See tritt die Polizei auf der Stelle. Auch die Veröffentlichung einzelner Details zu den möglichen Tätern hat das nicht ändern können.

In der Woche nach der Vergewaltigung hatten sich die Hinweise noch gehäuft, als vorerst letzte Wasserstandsmeldung vermutete die Polizei, einer der möglichen Täter könne eine markante Sonnenbrille getragen haben - eine typische "Nerd-Brille". Eine Angabe, von der sich die Beamten weitere nützliche Hinweise erhofft hatten.

Bislang keine weiteren Hinweise

Eine Hoffnung, die sich jedoch nicht bestätigt hat: Weitere Hinweise habe es seitdem nicht mehr gegeben, berichtet Polizei-Pressesprecherin Cornelia Weigandt am Freitag auf Anfrage.

Möglicherweise, vermutet Weigandt weiter, sei bei vielen Jugendlichen zur Tatzeit schon so viel Alkohol geflossen, dass sie mögliche Beobachtungen nicht richtig einordnen konnten - oder sich schlicht nicht mehr erinnern.

Zwischen 16.20 und 18 Uhr soll ein Mann eine 17-jährige Dortmunderin in einem Waldstück am Rande der Grillwiese vergewaltigt haben. Ein zweiter Mann, dem die Polizei die markante Sonnenbrille zugeordnet hat, soll währenddessen davor "Schmiere" gestanden haben.

Hier können sich Zeugen melden

Zeugen können sich auch weiterhin bei der Polizei unter Tel. (0231) 132-7441 melden.

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