Erhöhtes Brandrisiko im trockenen Wald

An Rhein und Ruhr..  Am Boden breitet sich Feuer rasch aus. So standen vor wenigen Tagen 2,5 Hektar Wald im Naturschutzgebiet Gartroper Mühlenbach bei Hünxe in Flammen. Sechs Feuerwehreinheiten aus den umliegenden Orten bekämpften den Brand. Das Feuer richtete einen Schaden von rund 20 000 Euro an. Waldbrände sind gerade im Frühjahr nichts Ungewöhnliches. Auch im Siegerland hat es jüngst gebrannt und im Märkischen Kreis. Aktuell hat der Deutsche Wetterdienst NRW-weit die Waldbrandgefahrenstufe 3 ausgerufen (mittlere Gefahr). Am Niederrhein soll es zumindest bis Freitag dabei bleiben, dann wird Regen erwartet.

Laubbäume noch ohne Grün

Zunder finden Flammen im Wald in diesen Tagen reichlich: „Nach dem Winter sind fast alle Laubbäume noch ohne Grün und der Boden ist voller Blätter und trockener Äste“, erklärt Stefan Befeld vom Landesbetrieb Wald & Holz. Waldbrandgefahr werde gemeinhin zwar immer mit dem heißen und trockenen Hochsommer verbunden, tatsächlich aber gebe es schon im Frühjahr immer ein erhöhtes Risiko – und das bei eher niedrigen Temperaturen.

Bereits seit dem 1. März gilt deshalb das gesetzliche Verbot von Rauchen und offenem Feuer im Wald (währt bis zum 31. Oktober). Was viele Bürger nicht wissen: „Das Verbot schließt auch eine Pufferzone von 100 Metern rund um den Wald mit ein“, erklärt Befeld.