Das aktuelle Wetter NRW 11°C
Winterzeit

Eisflächen in Gelsenkirchen werden nicht freigegeben

17.01.2013 | 16:44 Uhr
Vor dem Betreten der Eisflächen warnt GelsendiensteFoto: Nils Aders

Gelsenkirchen.  Die Stadt warnt davor, Eisflächen von Seen und Flüssen zu betreten. Auch wenn das Eis stabil aussieht, kann es dennoch eine Gefahr sein, weil es nicht überall gleich dick ist. Deshalb ist das Betreten der Eisflächen nach wie vor verboten. Vor allem Kinder unterschätzen die Gefahr oft und wagen sich trotz Verbotsschildern leichtfertig aufs Eis.

Der Winter hat zweifelsfrei seine wirklich schönen Seiten. Spaziergänge abseits der stark genutzten Verkehrsstränge können dabei zu einem echten Erlebnis für die Sinne werden.

Dazu gehört oft ja auch, wenn man an einem See oder Teich vorbeikommt, die Stabilität der jeweiligen Eisfläche zu testen, die sich angesichts der Kühlschranktemperaturen draußen gebildet haben. Vor diesem fahrlässigen Verhalten warnen allerdings völlig zu Recht die Gelsendienste eindringlich und stellen fest: „Eisflächen sind nicht sicher und werden nicht freigegeben.“

Rettung aus dem Eis

Auch wenn die Teiche in den Parks der Stadt so wirken mögen, als wären sie dick zugefroren und trotz der weiterhin anhaltend tiefen Temperaturen, weist der Betrieb ausdrücklich darauf hin, dass es äußerst gefährlich ist, die Eisflächen zu betreten: „In Ufernähe können sie durchaus dick und tragfähig erscheinen.

Ein gefährlicher Trugschluss

Das aber ist ein gefährlicher Trugschluss: An anderer Stelle des Teichs kann die Eisschicht hingegen dünn und brüchig sein. Auch sind immer noch größere Stellen offen, also eisfrei , an denen sich Wasservögel aufhalten.“ Vor allem Kinder unterschätzten die Gefahr oft und wagten sich trotz Verbotsschilder leichtfertig aufs Eis, erinnert Gelsendienste -Sprecherin Stefanie Genthe und formuliert unmissverständlich: „Hier sind die Eltern gefragt, damit es zu keinen Unfällen mit schlimmen Folgen kommen kann.“

Und selbst wenn das Eis sicher wäre: Die öffentlichen Eisflächen in Gelsenkirchen werden nicht überprüft und damit nicht freigegeben. Das Betreten ist grundsätzlich verboten, darauf weisen Verbotsschilder an den Rändern der hin. Wer sich trotzdem aufs Eis begibt, handelt auf eigene Gefahr.



Kommentare
Aus dem Ressort
Grünfinken werden Opfer einer tödlichen Parasiten-Infektion
Singvögel
Der Schnabel verklebt, sie können kaum noch fressen: In Nordrhein-Westfalen leiden offenbar immer mehr Grünfinken an einem Parasiten namens "Trichomonas gallinae". Die Krankheit trat hier erst 2009 zum ersten Mal auf. Vogelkundler schätzen, dass sie damals bis zu 80.000 Tiere dahinraffte.
17-jähriger Radfahrer stirbt nach Kollision mit Auto auf B57
Unfall
Bei der Kollision mit einem Auto auf der B57 ist ein 17-jähriger Radfahrer aus Xanten am Freitagmorgen so schwer verletzt worden, dass er wenig später im Krankenhaus starb. Ein 27-jähriger Autofahrer war beim Überholen dreier vorausfahrender Wagen mit dem Jugendlichen zusammengestoßen.
Mutmaßlicher Sextäter gefasst - Opfer helfen Hagener Polizei
Festnahme
Die Polizei hat den mutmaßlichen Sexualstraftäter, der zwei Frauen in der Hagener Innenstadt attackiert hat, gefasst. Es handelt sich um einen 22-jährigen Mann. Die Opfer machten wichtige Angaben zu dem Verdächtigen. Eine Frau erkannte ihn auf einem Foto wieder. Der Amtsrichter erließ Haftbefehl.
Polizei lädt Internetkontakte der vermissten Dagmar E. vor
Vermisstenfall
Im Fall der seit dem 30. September vermissten Dagmar Eich hat die Mordkommission weiterhin keine heiße Spur. Allerdings haben die Ermittler jetzt zahlreiche Internetkontakte der 58-Jährigen identifiziert. Die Vermisste sei in mehreren Foren aktiv gewesen und habe sich mit vielen Männern getroffen.
Fußgänger (54) angefahren - Sind Busse in Hagen zu schnell?
Unfall
In Hagen ist am Freitag ein Fußgänger (54) vor einen Linienbus gelaufen und schwer am Kopf verletzt worden. Ein Rettungshubschrauber musste mitten in der Stadt landen, um den Mann in ein Krankenhaus zu fliegen. Der Unfall wirft die Frage auf: Fahren einige Busse zu schnell durch Hagen?
Umfrage
Statt mit Aufkleber will Verkehrsminister Dobrindt die Pkw-Maut mit automatischer Nummernschild-Erkennung an den Autobahnen kontrollieren lassen. Was halten Sie davon?

Statt mit Aufkleber will Verkehrsminister Dobrindt die Pkw-Maut mit automatischer Nummernschild-Erkennung an den Autobahnen kontrollieren lassen. Was halten Sie davon?

 
Fotos und Videos